
Mit seinem alten Baumbestand und der durch den Park fließenden Flottbek ist der Jenish-Park ein beliebter Ausflugsort. Ende des 18. Jahrhunderts im Auftrag von Baron Johann Caspar Voght als englischer Garten angelegt und 1828 nach dem Erwerb des Hamburger Senators Martin Johann Jenisch umgestaltet, erreichen Sie den Park heute am schönsten durch das neobarocke Kaisertor an der Elbchaussee.
1939 wurde der Park von der Stadt Altona erworben und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute stehen Teile des Parks, insbesondere die Feuchtwiesen der Flottbek, unter Naturschutz.
Einen Besuch wert ist vor allem das Jenisch-Haus – ein Herrenaus im klassizistischen Stil - das Senator Jenisch einst für sich und seine Familie errichten ließ und welches heute als Außenstelle des Altonaer Theaters das großbürgerliche Leben des 19. Jahrhunderts zeigt.
Im Erdgeschoss befinden sich die großen Repräsentations- und Gesellschaftsräume, das durch alle Etagen reichenden Treppenhaus sowie der Speisesaal und der zur Elbe gerichtete gleichnamige Salon. Das zweite Stockwerk beinhaltete die einstmals privaten Wohnräume des Senators Jenisch und seiner Familie. Das oberste und zugleich niedrigste Stockwerk war ursprünglich der Dienerschaft vorbehalten - heute finden hier wechselnde Ausstellungen statt. Und mit den typischen weichen Museumspantoffeln macht das Besichtigen gleich doppelt so viel Spaß!
thorsten reich, 07.06.2008
das ist einer der schönsten parks, die ich kenne. picknick mit blick auf die elbe, spaziergang durch den park und einen guten espresso im sympathischen cafe hinter dem jenisch-haus mit blick auf die wunderschönen bäume des arboretums
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