Elbstrand

Elbstrand

"Ein Ausflug an den Elbstrand ist was für die ganze Familie!" – klar: Während sich die Kleinen mit Sandburgen-bauen und Ballspielen vergnügen, können Mama und Papa in Ruhe einen Kaffee genießen und in die Sonne blinzeln ...


Aber das ist noch lange nicht alles: Erklären Sie – nein, besser: Zeigen Sie Ihren Kindern doch mal einen "alten Schweden". Er ist der älteste deutsche Findling (Experten schätzen auf ca. 1,8 Millionen Jahre), mit 4,5 mal 19,7 Metern und 217 Tonnen(!) ein Riesending – und wurde nach 400.000 Jahren 1999 aus der Elbe "gefischt".

Apropos "zeigen" und "groß": Zeigen Sie ihren Sprösslingen auch die "großen Pötte" rechtzeitig: Sie sind nach den Wellen, die sie ans Ufer schlagen, viel zu schnell wieder vorbei ...

"Papa, wo wohnten die Kapitäne, wenn sie nicht auf dem Schiff waren?" – Hier, in Oevelgönne ... in vielen kleinen, teils mehrere hundert Jahre alten Häusern mit Blick aufs Wasser, die man bei einem Spaziergang besichtigen kann.

Über den Namen ist man sich nicht sicher: Leitet er sich aus "Übelgunst" wegen der schlechten Bebaubarkeit des Geländes ab – oder kommt er von "Übel gegönnt" (övel gönnt) und deutet auf die Missgunst der Ottensener Bevölkerung gegenüber den Oevelgönnern hin: Diese hatten aufgrund ihrer flussnahen Wohnlage die Möglichkeit, sich wertvolles Strandgut, das die Elbe freigab, vor allen anderen anzueignen.

Ein weiteres spannende Thema für den Nachwuchs ...

Eher was für die "Großen" ist das beliebte Café "Strandperle", das im Buch „Ferien für immer“ von Christian Kracht und Eckhart Nickel als einer der angenehmsten Orte der Welt beschrieben wird. Hier gibt's Kartoffelsalat mit Würstchen, Brezeln, Bier, Wein und Saft – kurz: Alles, was Sie außer Schippe und Förmchen sonst noch so gebrauchen könnten.

Der Strand ist ein beliebtes Ausflugsziel zum Spazieren gehen, Joggen und Grillen für die Hamburger Bevölkerung. Zu Ostern werden hier Osterfeuer veranstaltet, um den Sommer willkommen zu heißen – und bereits seit vielen Jahren gibt es einen Streit um die richtige Schreibweise: Zur Diskussion stehen „Oevelgönne“ und „Övelgönne“.

PS: Ein Eis am Stiel oder in der Waffel gibt’s an vielen Stellen des Elbstrandes ...

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