Gedenkort Hannoverscher Bahnhof

20 Deportationstransporte zwischen 1940 und 1945, insgesamt 7692 verschleppte Juden, Roma und Sinti aus Hamburg und Norddeutschland - der ehemalige Hannoversche Bahnhof und jetzige Gedenkort im Lohsepark erinnert an eines der dunkelsten Kapitel der Hamburger Geschichte.

Im nördlichen Lohsepark, auf dem Vorplatz des ehemaligen Hannoverschen Bahnhofs, steht heute der Informationspavillon denk.mal. Hier wird anhand von Bildern und Texten die Geschichte des Hannoverschen Bahnhofs und damit auch vom Schicksal der deportierten norddeutschen und Hamburger Bürger erzählt. Der Ort dient nicht nur zur Information und dem Gedenken, sondern auch als Mahnmal.

Neben dem zentralen Gedenkort am unter Denkmalschutz stehenden Relikt des Bahnsteigs 2 im östlichen Anschluss an den Park, umfasst das Denkmal die sogenannte „Fuge“. Dieses Relikt des Hannoverschen Bahnhofs wurde im Rahmen der Eröffnung des Lohseparks feierlich eingeweiht und führt vom ehemaligen Bahnhofsvorplatz entlang dem historischen Gleisverlauf bis hin zum Bahnsteig durch den Park. Im Frühjahr 2017 wird der zentrale Gedenkort an den Gleisrelikten fertigestellt.

Ein zentraler Bestandteil des Gedenkortes wird die dauerhafte Ausstellung "In den Tod geschickt" sein, die bereits seit 2013 in reduzierter Form im Info-Pavillon zu betrachten ist und voraussichtlich 2019 überarbeitet und in vollem Umfang in extra dafür angelegten Räumlichkeiten untergebracht werden soll.

Adresse:

Nördlicher Lohsepark, HafenCity
Am Hannoverschen Bahnhof, 20457 Hamburg

Eintritt frei

Öffnungszeiten Info-Pavillon

April – Oktober  
Mittwoch – Sonntag 10-18 Uhr

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Hannoverscher Bahnhof
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