© instagram.com/iphotography_de
© instagram.com/iphotography_de

Kirchen in Hamburg

Höher, Schöner, Älter

Sie prägen das Stadtbild Hamburgs seit Jahrhunderten: Die großen Kirchen in Hamburg. Während sich die Stadtteile mit einer mittlerweile rasanten Geschwindigkeit weiterentwickeln, scheint es als würden die Kirchen in Hamburg allen Änderungen zu trotzen. Sie sind die Zeugen der Vergangenheit, Plätze des Glaubens und Wahrzeichen unserer Stadt.

 

Hamburg - ganz klein von hier oben

Die Kirchen in Hamburg sind heute längst nicht mehr nur Gebetsplatz oder Zufluchtsort. Sie üben eine einmalige Faszination aus, die sowohl Hamburger als deren Gäste in ihren Bann zieht. Steht man vor einer dieser ebenso majestätischen wie alten Kirchen in Hamburg, wird einem die wahre Größe plötzlich bewusst. Richtig schwindelerregend wirds erst beim Aufstieg, der bis zu 147 Meter hohen Türme. Aber der Weg lohnt sich: Von nirgendswo anders in Hamburg hat man so einen klaren und weiten Blick über die Stadt. Ganz plötzlich ist die Weltstadt Hamburg so klein - von hier oben.

© Hamburg Tourismus GmbH
© M. Fahning
© M. Fahning
© Mahnmal St. Nikolai e.V.
© Christian Spahrbier
© M. Zapf
© M. Zapf
© Mahnmal St. Nikolai e.V.
© Mahnmal St. Nikolai e.V.
 

5 Fakten über die Kirchen in Hamburg

Das Mahnmal St. Nikolai war von 1874 bis 1877 das höchste Bauwerk der Welt.

Täglich um 10 und 21 Uhr spielt der Turmbläser des Michels einen Choral mit der Trompete.

Die Flussschifferkirche zu Hamburg ist die einzige schwimmende Kirche Deutschlands.

Die heutige St. Michaelis Kirche, der "Michel, ist bereits der dritte Kirchenbau an dieser Stelle.

Auf dem Hamburger Stadtgebiet befinden sich mehr als 100 Kirchen aller Glaubensrichtungen.


Die 5 Hauptkirchen in Hamburg im Portrait

Die St. Michaelis - der "Michel" ist die wohl bekannteste Kirche Hamburgs. Als barocke Kirche der Armen hat der Bau eine bewegte Vergangenheit: Durch große Stadtbrände wurde der Michel in den Jahren 1750 und 1906 stark beschädigt. Auch der zweite Weltkrieg hat seine Spuren am Hamburger Michel hinterlassen. Doch die Hamburger bauten ihr Wahrzeichen immer wieder auf. Heute ist sie weltweit ein Symbol für die Freiheit in der Hansestadt.

In der St. Petri Kirche ist, anders als bei den übrigen Kirchen in Hamburg, ein Aufstieg über 544 Stufen bis unter die 123 Meter hohe Turmspitze möglich. Von hier aus kann man als Besucher durch Bullaugen-artige Fenster in alle Himmelsrichtungen der Stadt staunen. Die St. Petri Kirche ist älteste Hauptkirche der Stadt und zieht heute Gemeindemitglieder aus dem gesamten Stadtgebiet zu sich. Früher war sie vor allem Gebetshaus der Reichen.

Man erkennt sie an ihren Fenster-artigen Durchlässen: St. Katharinen in der HafenCity. Gebaut wurde die Kirche auf 1.100 Lärchenstämmen in mitten auf einer eingedeichtem Marschinsel. Die Krone an der Kirchtumspitze macht die St. Katharinen Kirche Hamburg unverwechselbar und stammt manchen Legenden nach aus dem verlorenen Schatz des Seeräubers und Piraten Klaus Störtebecker. Die St. Katharinen gilt als Kirche der Schiffbauer und Kaufleute in Hamburg.

St. Jacobi beeindruckt durch seine Kombination aus mittelalterlichem Kirchenbau und modernem Kirchturm. Anfangs gehörte sie noch nicht mal zum Stadtgebiet. Erst mit der der Vergrößerung Hamburgs 1260 wurde sie zu einer Kirche in Hamburg. Der moderne Kirchenturm wurde bis 1962 wieder aufgebaut nachdem er durch Bomben im Zweiten Weltkrieg schwer getroffen wurde. Zu den besonderen Highlights gehören jedoch die zahlreichen Kunstschätze im Inneren der Kirche.

Von dem ehemalig höchsten Gebäude der Welt steht heute nur noch der Kirchturm: das Mahnmal St. Nikolai. Die ehemalige und im neugotischen Stil errichtete Kirche wurde so schwer zerstört, dass ein Wiederaufbau aus Kostengründen nicht möglich war. Heute erinnert das Mahnmal an die Opfer des zweiten Weltkrieges. Als neue Hauptkirche wurde St. Nikolai in Hamburg Harvestehude wieder aufgebaut. 



Kirchen in Hamburg überstanden Brände und Kriege

Hamburgs Kirchen haben im Laufe der Jahrhunderte einiges verkraften müssen. Der Große Brand von 1842 zerstörte neben einem Drittel der damaligen Hamburger Altstadt auch die ehemalige St. Nikolaikirche. Dort, wo heute das Mahnmal St. Nikolai steht, kämpften die Hamburger Bürger gegen die Flammen und verloren. Während des zweiten Weltkriegs fiel die damalige St. Nikolaikirche Bombardierungen der Briten zum Opfer. Heute steht die neue St. Nikolai in Harvestehude, während das Mahnmal St. Nikolai interessierten Besuchern zur Verfügung steht.

Auch heute noch ragen die Kirchen in Hamburg als einige der höchsten Gebäude der Stadt in den Himmel. Mit 147 Metern ist das Mahnmal St. Nikolai das höchste kirchliche Gebäude Hamburgs. St. Michaelis oder auch "Michel" teilen sich mit jeweils 132 Metern bis zur Turmspitze den zweiten Platz mit der St. Petri Kirche. Die Hauptkirche St. Jacobi ragt 125 Meter in die Höhe.  Mit 116,7 Metern belegt die St. Katharinen Kirche den vierten Platz. Die Hauptkirche St. Nikolai ergattert mit 89,4 Metern Höhe den fünften Platz.

Mit vielfältigen Angeboten ziehen die Kirchen in Hamburg, also St. Michaelis - Der „Michel“, die St. Petri Kirche, St. Katharinen, St. Jacobi und St. Nikolai sowie das Mahnmal St. Nikolai viele nationale und internationale Besucher an.


Die Standorte der 5 großen Kirchen in Hamburg

Karte öffnen

Ihre Ergebnisliste wird geladen...
Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Ihr Hamburg Tourismus Team