Filme im Queerformat

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Vom 18.10. bis 23.10. finden zum 27. Mal die lesbisch schwulen Filmtage statt. In sieben Kinos.

Das Festival wird auf Kampnagel mit dem Dokumentarfilm „KIKI“ eröffnet, einem Film über die Voguing Szene in Harlem. Weiter geht es dann in insgesamt 7 Kinos an 6 Tagen mit 130 Filmen. Das ist aber noch nicht alles, denn es kommen 60 Gäste, es gibt 5 Wettbewerbe mit 7 Preisen und ein Kinderprogramm. Das älteste und größte queere Filmfestival Deutschlands geizt also nicht mit Angeboten und lädt wie immer zu interessanten Filmen ein; mit Potential zum Nachdenken, Diskutieren, Lachen, Weinen und Spaßhaben.

Kommt und bildet Banden

In diesem Jahr gibt es die folgenden Schwerpunkte: Safe(r) Spaces, also sichere Räume, die Gefahr von HIV und zu guter Letzt das Politische am Sex. Auf diese drei Themen verteilen sich viele interessante Filme wie Ovarian Psycos. Eine Doku über eine Fahrrad-Gang in Los Angeles, die sich mit ihren Aktionen gegen Diskriminierung, Gewalt und Gentrifizierung stark machen. Dazu nehmen sie fahrradfahrend urbane Räume ein, an denen sie sonst nicht sichtbarsind. Oder Chocolate Babies, ein Film über politische Aktivisten aus den USA, die auf satirische Weise den Kampf gegen das Establishment aufgenommen haben.

Das sind nur zwei aus einer Menge an Filmen, die sich lohnen zu sehen. Alle Infos und Timetable findet ihr hier:

www.lsf-hamburg.de

Pauline (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Pauline (Kulturredaktion)

Pauline (29) heißt im echten Leben Katharina Scheuermann und ist vor zwei Jahren aus der fränkischen Provinz nach Hamburg gezogen. Sie arbeitet als Texterin und pflegt ein eigenes kleines Modelabel. Pauline mag klassische Musik, modernes Theater, trauriges Kino, abgedrehten Humor und die kleinen Haubentaucher in der Alster. Als rasende Reporterin ist sie immer auf der Suche nach neuen Formen von Kunst und Kultur.

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