Hoch hinaus!

Schöne Aussichtspunkte gibt es auch im flachen Hamburg: Eine kleine Auswahl

Zumindest räumlich gesehen ist Hamburg ja nicht gerade als Stadt mit vielen Höhen und Tiefen bekannt, trotzdem gibt es auch hier Orte, von denen aus man seinen Blick wunderbar schweifen lassen kann.

 

Dockland – schönstes Hafenpanorama

Fast könnte man dieses sechsgeschossige Gebäude, das der berühmte Hamburger Architekt Hadi Teherani entworfen hat mit einem der Schiffe verwechseln, die seitlich vorbeifahren. Seine Spitze erinnert an ein Bug, das frei in den Himmel und in Richtung Elbe ragt. Es lohnt sich bei einer Fahrt mit der Fährlinie 64 von den Landungsbrücken aus, einen Abstecher zu dem direkt an einer Anlegestelle gelegenen Bauwerk zu machen. Auf der Aussichtsplattform am Dach hat man einen wunderbaren Blick auf den Hafen. Einfach selbst Picknick mitnehmen und Kräne im Sonnenuntergang betrachten! Das Betreten der Terrasse kostet keinen Eintritt.

 

Bar 20Up – Edle Cocktails über St. Paulis Dächern

Sehr exklusiv kann man sich hier ins Nachtleben Hamburgs stürzen. Die Cocktailbar befindet sich im 20. Obergeschoss des Empire Riverside Hotels mitten auf dem Kiez. Sieben Meter hohe Panoramascheiben, die am Boden anschließen, können Menschen mit Höhenangst hier schonmal zum zittern bringen, wenn sie ihren Edel-Mojitos schlürfen. Aus 90 Metern Höhe sieht man hier wirklich alles im St. Pauli Panorama: Blinkende Polizeiautos auf der Reeperbahn, wuselndes Partyvolk und die Kreuzfahrtriesen, die sich fast auf Augenhöhe vorbeischieben. Der Eintritt ist umsonst, aber man sollte sich sportlich-elegant kleiden und genug Geld für die Cocktails mitbringen.

 

 

Energieberg – Grüne, grün, grün und nochmal grün

Ab dem 1. April ist der Energieberg in Georgswerder wieder für die Öffentlichkeit zugänglich und ein kleines Paradies. Summende Bienen, sattes grün, Blumen, wohin das Auge blickt - und außerdem ein schöner Blick aufs Umland. Man glaubt es nicht, wenn man ihn betritt, doch tatsächlich liegen sieben Millionen Kubikmeter Müll unter der idyllischen Oberfläche. Anlässlich der Internationalen Bauausstellung IBA zwischen 2007 und 2013 wurde die ehemalige riesige Mülldeponie zu einer Anlage, die durch austretendes Deponiegas 4000 Haushalte mit erneuerbare Energie versorgt. Den Berg kann man kostenlos betreten, eine Ausstellung im Gebäude daneben informiert über seine Entstehungsgeschichte.

 

Der „Michel“ – Im Herzen Hamburgs

109 Meter ist der Turm des "Michel"eines der berühmtesten Wahrzeichen Hamburgs hoch. Von der Kirche in der Innenstadt hat man eine wunderbare Aussicht über City, Hafen, Elbe und Alster. Besonders spektakulär ist der Anblick bei Nacht. (Öffnungszeiten im März und April von Freitag und Samstag sowie vor Feiertagen: 17.30 bis 22.30 Uhr, und Sonntag bis Donnerstag von 17.30 bis 21.30 Uhr) Per Aufzug gelangt man schnell nach oben und kann hier auch einen der ältesten Kirchtürme Deutschlands bestaunen. Erwachsene zahlen 10,50 Euro Eintritt, Kinder 8.50 Euro. 

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Katharina (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Katharina (Kulturredaktion)

Katharina (30), arbeitet als freie Journalistin in Hamburg. Sie liebt es, in die Vielfalt des Hamburger Kulturlebens einzutauchen und in den Kontrasten zu baden. Sie betrachtet die Welt vorzugsweise durch eine poetische Brille und hat eine Schwäche für gut erzählte Geschichten, melancholische Musik und alles Romantische.

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