Im Dunkeln lesen

Lange Nacht der Literatur 2016

Diesen Samstag am 03.09. kann man einen Abend lang neue Welten entdecken, bei der „Langen Nacht der Literatur“.

Jeder kennt lange Nächte - in Museen oder in den Bars unserer Hafenstadt. Das man diese Nächte  nicht nur mit Kunst oder Festen verbringen kann, sondern auch mit Büchern und Lesungen, klingt ungewöhnlich, ist es aber nicht. Denn die „Lange Nacht der Literatur“ wird nun schon das dritte Jahr veranstaltet und wartet mit einem umfangreichen Programm auf. Dieses beginnt um 15:30 mit Peter Bieringer in der Bücherstube Fuhlsbüttel, der aus den „Flugzeuggedanken“ von Joachim Ringelnatz liest. Die Bandbreite derjenigen, die an diesem Abend vorlesen, reicht dabei von Autoren wie Hannah Dübgen über den Hörspiel-Sprecher Andreas Fröhlich bis hin zu Kriminalautoren wie Till Raether.

Eine literarische Wanderung durch Hamburg

Die Liste der Veranstaltungsorte ist lang, aber die der Teilnehmer ist länger. An insgesamt 37 Orten kann man von 51 Teilnehmern durch den Abend geleitet werden. Dazu sollte man aber gute Wanderschuhe anhaben und ein bisschen Zeit einplanen. Denn von der Buchhandlung Klauder, der nördlichsten Hamburgs, bis zur Schlussveranstaltung in der Kunsthalle Hamburg sind es immerhin gute 20 Kilometer. Dort soll der Abend um 22 Uhr ausklingen mit der Preisvergabe des 2. Hamburger Buchhandlungspreises und des Förderpreises für spezialisierte Buchhandlungen. Wer diesen bekommt, das darf gespannt erwartet werden. Bis es aber so weit ist, findet jeweils im Halbstundentakt eine Lesung in den vielen Buchhandlungen statt. Man hat also jede Menge Zeit, sich selbst ein Bild zu machen und seinen Favoriten für den Abend zu bestimmen. 

 

Am 03.09. in der ganzen Stadt – Mehr Infos unter http://www.langenachtderliteratur.de/

Pauline (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Pauline (Kulturredaktion)

Pauline (29) heißt im echten Leben Katharina Scheuermann und ist vor zwei Jahren aus der fränkischen Provinz nach Hamburg gezogen. Sie arbeitet als Texterin und pflegt ein eigenes kleines Modelabel. Pauline mag klassische Musik, modernes Theater, trauriges Kino, abgedrehten Humor und die kleinen Haubentaucher in der Alster. Als rasende Reporterin ist sie immer auf der Suche nach neuen Formen von Kunst und Kultur.

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