Literatenbilder

Foto: Arno Schmidt Stiftung

Eine Ausstellung im Altonaer Museum zeigt Fotos von Arno Schmidt

Sein Leben lang war Arno Schmidt ein Sammler von Momentaufnahmen, die er auch in seinen Texten auf faszinierende Weise miteinander verwob. Wenn sie es nicht sowieso schon wussten wird es Kenner des Hamburger Schriftstellers nicht verwundern, dass dieser auch ein begnadeter Fotograf war.

In einer Ausstellung im Altonaer Museum mit dem Titel „Der Schriftsteller als Landschaftsfotograf“ kann man Schmidts fotografisches Werk bewundern, das dieser seit 1930 zu kultivieren begann. Man sieht Natur- und Landschaftsaufnahmen, von denen die meisten während Kurzreisen durch Norddeutschland entstanden sind. Farbaufnahmen aus den sechziger und siebziger Jahren geben Einblick auf die Heidelandschaft um Bargfeld, Arno Schmidts Wohnort seit 1958. Gerade die Bargfelder Landschaft taucht immer wieder in Schmidts Texten auf. Neben bereits veröffentlichten Bildern wird erstmals auch bisher unbekanntes Material aus dem Bargfelder Archiv gezeigt.

Katharina (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Katharina (Kulturredaktion)

Katharina (30), arbeitet als freie Journalistin in Hamburg. Sie liebt es, in die Vielfalt des Hamburger Kulturlebens einzutauchen und in den Kontrasten zu baden. Sie betrachtet die Welt vorzugsweise durch eine poetische Brille und hat eine Schwäche für gut erzählte Geschichten, melancholische Musik und alles Romantische.

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