Nochmal schnell zum DanceKiosk

Foto: foto harbour

Vom 8.Juli bis zum 10.Juli treffen sich an den Deichtorhallen Künstler aus aller Welt, zum Tanzen, für Projekte und zum Zusammenleben. Einfach mal vorbeischauen.

Das diesjährige DanceKiosk-Festival steht unter dem Motto Nomade. Dementsprechend findet das Festival auf dem charmanten Vorplatz der Deichtorhallen in „temporären“ Wohn- und Arbeitsräumen statt. Eigens dafür wurden Wohnwägen und Zelte bereitgestellt, neben einer Bühne unter freiem Himmel. Dort sind die Künstler und Künstlerinnen nicht nur unter ihresgleichen, sondern auch die Gäste des Festivals kommen hier, in dem Wohn- und Lebensraum der Performer, zusammen. So wird die Präsentation mit der Performance vermischt und es entstehen spannende Projekte, aber auch klassische Vorträge, Gespräche oder Trainings finden hier statt.

International und das lokal

Denn auf dem 48 Stunden Festival sind Gäste aus der ganzen Welt vertreten. Sei es aus Portugal und dem Iran wie bei „Life is a Dance“ mit den DJ’s Henrique Antão, Manuel Guerra und Daniel Kamiab-Hesari. Oder aus Frankreich und dem Irak, wie bei „Garbage embrace“ mit Romain Thibaud-Rose und Ali Kareem. Aber auch Hamburger Tänzer und Künstler sind mit dabei auf dem Festivalgelände, wie zum Beispiel Birgit Dunkel. Besonders (ent)spannend ist das Kollektivprojekt von Florian Tampe, Sanne Neumuth, Nils Moje und Christine Hill: Die Zunderbüchse. Hinter diesem Namen verbirgt sich eine mobile Sauna, die 2014 entstanden ist, nachdem in Wilhelmsburg das alte Schwimmbad mit Sauna abgerissen wurde und der Neubau keine integrierte Sauna hat.

Mal kurz schauen oder doch lange bleiben

Egal welcher Typ man ist, der spontane, der planende oder der zufällige Besucher, das Festival bietet für alle Geschmäcker etwas. Vorab wird das Programm des Tages auf Facebook veröffentlicht, so hat man die Möglichkeit nachzulesen, was einen interessiert und was man sich anschauen möchte. Oder man kommt gleich für 48 Stunden, mit dem geschulterten Schlafsack und nimmt komplett teil. Vielleicht sogar mit einer eigenen künstlerischen Einlage und probiert die OpenAir Tanztrainings am Morgen aus. Außerdem kann man an den vier Workshops teilnehmen. Hier wird einem von der Fotografie, dem therapeutischen Tanzen und Bewegen, über die Kulturprägung der Kommunikationsstile, bis hin zur Beratung für künstlerische Freiberufler bei einer Tasse Tee alles erklärt. Aber auch dem Spaziergänger, der zufällig an den Deichtorhallen vorbeischlendert, bieten sich etliche Möglichkeiten und vieles zu entdecken.

 

DanceKiosk, 08. Bis 10. Juli, Vorplatz Deichtorhallen, Facebook-Event

 

 

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Pauline (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Pauline (Kulturredaktion)

Pauline (29) heißt im echten Leben Katharina Scheuermann und ist vor zwei Jahren aus der fränkischen Provinz nach Hamburg gezogen. Sie arbeitet als Texterin und pflegt ein eigenes kleines Modelabel. Pauline mag klassische Musik, modernes Theater, trauriges Kino, abgedrehten Humor und die kleinen Haubentaucher in der Alster. Als rasende Reporterin ist sie immer auf der Suche nach neuen Formen von Kunst und Kultur.

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