Wiedersehen macht Freude

Foto: Krafft Angerer

Live und unverstellt: Diese Schauspieler aus Film und Fernsehen sieht man momentan auf Hamburgs Bühnen.

 

Mario Adorf:
Er spielte bereits in Karl-May-Filmen den Bösewicht. Außer Mafiosi, Gangster und Mörder war der Ausnahmeschaupieler aber auch Kommissar, Familienvater, König und verlieh einem Drachen seine Synchronstimme. Heute, morgen und übermorgen liest er im St. Pauli Theater aus seinem Buch „Schauen Sie mal böse!“ Geschichten aus dem Schauspielerleben.

Maria Schrader:
Maria Schrader spielte in dem Kinofilm „Aimée und Jaguar“ eine der Hauptrollen, für den sie den deutschen Filmpreis und den Silbernen Bären erhielt. Momentan erscheint sie wöchentlich im Vorabendfernsehen, als die Spionin Lenora Rauch in der neu angelaufenen und bereits im Vorfeld hoch gelobten RTL-Serie „Deutschland 1983“. Seit der Spielzeit 2013/2014 gehört Maria Schrader zum Ensemble des Deutschen Schauspielhauses. Als nächstes ist sie am 25. 12. auf der Bühne zu sehen. Im Stück „Der Gott des Gemetzels“ unter der Regie von Intendantin Karin Beier spielt die zierliche Powerfrau mit dem markanten Wuschelkopf eine streitlustige Mutter.

Sebastian Rudolph:
In den 1990-ern bekam er viel Aufmerksamkeit für seine Rollen in den Kinofilmen „Manta – Der Film“ und „Stalingrad“. Seitdem wirkte er in über 35 Filmen mit, unter anderem im Liebesdrama „Der englische Patient“. Regelmäßig sieht man ihn im TV. Zum Beispiel in Krimiserien wie „Tatort“, „der Alte“, „Doppelter Einsatz“ und „Wolffs Revier“. Im Thalia Theater ist er seit 2009/2010 festes Ensemblemitglied. Momentan kann man ihn in Jette Steckels Inszenierung „Kasimir & Karoline“ erleben, das heute Premiere feiert. (nächste Vorstellung: 4.12.)

Charly Hübner:
Der 1972 in Mecklenburg geborene Schauspieler spielte eine Rolle als Oberfeldwebel in dem DDR-Drama „Das Leben der Anderen“, das 2006 mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Aber auch sonst ist der Wahlhamburger oft auf der Leinwand und im TV zu sehen, unter anderem in zahlreichen Polizeiruf und Tatort-Folgen. Im Dezember kann man ihn in Karin Beiers Fellini-Inszenierung „Schiff der Träume“ (ab 5.12.) erleben und gemeinsam mit seiner Frau Lina Beckmann in dem Stück „Onkel Wanja“ (21.12.)

Katharina (Kulturredaktion)

Autor des Artikels: Katharina (Kulturredaktion)

Katharina (30), arbeitet als freie Journalistin in Hamburg. Sie liebt es, in die Vielfalt des Hamburger Kulturlebens einzutauchen und in den Kontrasten zu baden. Sie betrachtet die Welt vorzugsweise durch eine poetische Brille und hat eine Schwäche für gut erzählte Geschichten, melancholische Musik und alles Romantische.

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