Shipspotting - Schiffe gucken in Hamburg

Mehr als 170 verschiedene Kreuzfahrtschiffe haben in den vergangenen 25 Jahren im Hamburger Hafen festgemacht, es hat aufregende Erstanläufe gegeben und spektakuläre Taufen. Und doch ist jedes Schiff ein Ereignis.

Einheimische und Gäste sehnen sich danach neue, bzw. lieb gewordene Ocean Liner willkommen zu heißen – und es hat schon einen ganz besonderen Charme, wenn um 5 Uhr morgens auf dem Ponton-Anleger vor der Fischauktionshalle die Fotografen stumm ihre Stative aufbauen für den perfekten Moment.

Shipspotter scannen bereits Tage vor dem Einlaufen das Wetter und die Lichtverhältnisse. Und man versucht sich gegenseitig bei der Auswahl des optimalen Blickwinkels zu übertreffen. Hamburg bietet dafür besonders gute Gelegenheiten. Denn 1. nähern sich die Schiffe langsam, auf der Elbe herrscht ein striktes Tempo-Limit, 2. müssen die Schiffe auf dem Strom manövrieren, und 3. gibt es unzählige Pontons und Aussichtspunkte, von denen sich DAS Foto der QUEEN MARY 2, AIDA PRIMA oder MEIN SCHIFF 6 machen lässt.

Apropos MEIN SCHIFF 6: Unlängst hat TUI Cruises bekannt gegeben, den Neubau am 1. Juni auf der Elbe zu taufen. Wir freuen uns schon. Neben diesem Event, dem HAFENGEBURTSTAG HAMBURG, den Hamburg Cruise Days und dem Lichterspektakel Blue Port gelten die Erstanläufe als besondere Highlights.


Die 13 besten Plätze für Shipspotter

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    Die 13 besten Plätze für Shipspotter

    Vom Klassiker bis zum Insidertipp – an diesen Orten können Sie den Schiffen winken und die besten Fotos machen!

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    #1 Das Wahrzeichen

    Hamburgs neues Konzerthaus hat in 37 Metern Höhe eine öffentlich zugängliche Aussichtsplattform, die über die längste Rolltreppe Europas, "The Tube", zu erreichen ist. Grundsätzlich ist der Eintritt auf die Plaza frei, zu Schiffstaufen, Erstanläufen oder Konzerttagen empfiehlt es sich aber, für 2 Euro vorab ein Ticket zu erwerben. Von der Plaza hat man einen fantastischen Ausblick auf die Elbe und ihre Schiffe.

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    #2 Der Adlerhorst

    Wer die U-Bahn an den Landungsbrücken verlässt, sollte unbedingt noch die letzten Stufen zum Stintfang oberhalb der Station hinaufsteigen. Nirgendwo an der norddeutschen Küste fahren große Schiffe so weit in die Stadt hinein. Der Stintfang gibt den Blick auf die Norderelbe und die Werft Blohm+Voss frei. Die Farben am Schornstein geben einen Anhaltspunkt, welches Kreuzfahrtschiff gerade im Dock liegt.

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    #3 Die Fischbrötchen Connection

    Krabben essen und Shipspotting sind in Hamburg leicht zu verbinden: An den Landungsbrücken ist die Auswahl (bei Großveranstaltungen aber auch das Gedränge) am größten. Wer klug ist, kommt rechtzeitig zur „Brücke 10“, dem letzten Imbiss vor Strand Pauli. Die Krabbenbrötchen sind echte Eiweißschocker, reichhaltig belegt, „ohne Grünzeug, nur mit frischen Zwiebeln“. Das Bier dazu kostet 2,50 Euro.

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    #4 Die Zeitreise

    Im Museumshafen Övelgönne in Altona geht es beschaulich zu. Falls sich die Ankunft des avisierten Kreuzfahrtschiffes verzögert, bietet sich die Chance zur Zeitreise: Im Museumshafen gibt es historische Schiffe wie den Dampfschlepper CLAUS D., das Feuerschiff ELBE 3 oder den Traditions-Hochseekutter PRÄSIDENT FREIHERR VON MALTZAHN zu sehen.

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    #5 Die Gegenseite

    Auf der anderen Elbseite finden Schiffsanbeter besondere Aussichtspunkte, denn hier bildet das Stadtpanorama den Hintergrund. Die besten Beobachtungsposten: Der Rüschpark auf der Rüsch-Halbinsel. Das Theater im Hafen, von dem man einen unvergleichlichen Blick hat. Das Bubendey Ufer, mit seiner langen Pappelallee und wenig Menschen. Und von der Spitze des Australiakais hat man das Cruise Center Altona im Blick.

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    #6 Die Ahoi-Variante

    Ganz maritim zum Ablichten des Lieblingskreuzfahrtschiffes ist man an Bord einer der vielen Barkassen und Dampfer unterwegs, die bei spektakulären Schiffsanläufen und Hafen-Events besondere Touren anbieten. Für Shipspotter wird der Kapitän die Barkasse in eine ideale Position bringen. Günstiger geht’s mit den Hafenfähren 61, 62 oder 71 von den Landungsbrücken.

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    #7 Die ruhige Kugel

    Auf dem Altonaer Balkon am Altonaer Rathaus spielen die Einheimischen Boule, während Shipspotter fast über den gesamten Hafen und die Köhlbrandbrücke schauen können. Im Winter rasen tollkühne Schlittenfahrer die Hänge hinab, im Sommer ist es ein beliebtester Picknick-Spot.

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    #8 Der Schiffsbug

    Ein Highlight für Shipspotter ist das markante sechsstöckige Bürogebäude Dockland des Star-Architekten Hadi Teherani in Form eines Parallelogramms. Es ähnelt einem Schiff und ist über Treppen frei zugänglich. Die bugförmige Spitze endet rund 40 Meter über der Elbe. Von der Dachterrasse kann man – wenn es zur Abfahrtszeit des Kreuzfahrtschiffes passt – besonders im Abendlicht grandiose Aufnahmen machen.

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    #9 Der Strand

    Övelgönne ist ein beliebter Treffpunkt für alle, die entspannt im Sand liegen und nebenbei mit dem Smartphone ein, zwei Bilder machen möchten. Die Kreuzfahrtschiffe fahren direkt vorbei. Derweil spielt der Hund mit den einheimischen Dackeln und Möpsen.

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    #10 Der Liegestuhl

    Hamburger schwören auf die Strandperle am Endes des Strandes von Övelgönne. An Sommerabenden ist das der Imbiss mit der längsten Warteschlange der Stadt. Im Liegestuhl liegen und sich an Deck träumen – außer in der Strandperle geht das auch im Beach Club Strand Pauli unterhalb von St. Pauli in einem Areal mit direkt am Elbufer aufgeschütteten Sand oder im Park Fiction, ebenfalls in Kieznähe, oberhalb der Elbe.

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    #11 Die Noblen

    Shipspotter mit Stil schätzen die Veranstaltungen im Hotel Louis C. Jacobs, bei denen die Queen Mary 2 mit Kanonenschuss und flatternden Bettlaken verabschiedet wird. Ähnlich zelebriert das Restaurant Süllberg die Vorbeifahrten der Schiffe des Anbieters Hapag-Lloyd Cruises: Zur Ausfahrt hisst Spitzengastronom Karlheinz Hauser eine orangefarbene Flagge vom Turm des Villen-Hügels, Mitarbeiter schwenken Bettlaken.

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    #12 Die Bullen

    Wer nach Blankenese fährt, hat vom Anleger Op’n Bulln einen fantastischen Blick auf ein- und auslaufende Kreuzfahrtschiffe. Hier erwischt man auch die großen Traumschiffe, die am Cruise Terminal in Steinwerder festmachen und deshalb vor den Landungsbrücken „abbiegen“.

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    #13 Der Klassiker

    Kein einziges Schiff verpassen? Etwa beim Hamburger Hafengeburtstag? Dann ist Willkomm Höft der richtige Ort. Die weltweit einzige Schiffsbegrüßungsanlage kurz hinter der Stadtgrenze im schleswig-holsteinischen Wedel besteht seit 1952. Auf der Terrasse des Schulauer Fährhaus haben Fans das Kreuzfahrtschiff ihrer Träume direkt vor Augen.

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