Hamburger Gästeführer und Themenrundgänge

Sie wollen Hamburg erleben und dabei freundlich und kenntnisreich durch die Stadt geführt werden?

Wir vermitteln ausschließlich qualifizierte Gästeführer, die Ihnen viel Wissenswertes über die Stadt erzählen können. Regelmäßige Schulungen sichern einen hohen Qualitätsstandard und sorgen dafür, dass Sie immer die aktuellsten Informationen und Geschichten über alle Sehenswürdigkeiten und Kuriositäten erhalten. Entdecken Sie Hamburg ganz individuell mit dem eigenen oder angemieteten Reisebus oder erkunden Sie Hamburg Stück für Stück zu Fuß. Alle Rundgänge sind für Ihre Gruppe individuell nach Vereinbarung buchbar und werden gern Ihren Wünschen angepasst. Wir bieten Ihnen Rundgänge zu folgenden Themen:

Innenstadt Rundgang

Hamburg für Einsteiger und alle, die das Herz der Hansestadt erleben möchten. Ein Rundgang durch Hamburgs Innenstadt vom Hauptbahnhof an die Alster und zum Rathaus. Ihr Weg führt über Hamburgs Fußgängerzone, die Spitalerstraße, zur Levantehaus-Passage und Jacobikirche, über den Gerhart-Hauptmann-Platz zum Alster-See und dem Firmensitz der Hapag-Lloyd, zu den Alsterarkaden, dem Neuen Wall, zur Börse und schließlich zum Rathaus. Sie machen Bekanntschaft mit hanseatischem Ambiente und hansischer Atmosphäre: Hamburg als Einkaufsparadies! Ein Orientierungsgang, der Sie zu weiteren eigenen Erkundungen anregen soll.

Start: nach Vereinbarung oder Tourist Information Hauptbahnhof

Dauer: 2 Stunden

 

Kontorhäuser 1 / "Klinkersticker"

Hanseatisch funktional, nobel und gediegen ließen Hamburger Kaufleute ihre Firmensitze bauen. Kontorhäuser zwischen Tradition und Moderne bestimmen noch heute das Bild der Innenstadt. Ein Streifzug entlang typisch hamburgischer Klinkerfassaden führt zu bedeutenden Bauwerken wie Laeiszhof und Chilehaus und gibt Einblick in großzügige Eingangshallen.

Start: Rathaus-Eingang

Dauer: 2 Stunden

 

Kontorhäuser 2 / Fassaden und Verborgenes

Bei lässigem Schlendern zwischen Luxusläden am Neuen Wall sollte man „hochnäsig“ gehen: beeindruckende Kontorhausfassaden ziehen den Blick nach oben. Die Neuplanung nach dem Großen Brand von 1842 ließ in den vergangenen 100 Jahren die Innenstadt eine Bürohausstadt werden. Überraschend ist nicht nur die Vielfalt der Eingänge, Ornamente, die Farbigkeit der Fliesen und Schmuckelemente, sondern auch die Geschichten, die wir bei diesem Spaziergang über die Häuser erzählen können.

Start: Rathaus-Eingang

Dauer: 2 Stunden

 

Hamburg, Hanse, hanseatisch! Wie hansisch ist Hamburg?

Auch heute noch wird der Titel „Hanse“ gern als Werbeträger verwendet. Er steht für Qualität und Gediegenheit, für spannende Geschichten von Piraten und reisenden Kaufleuten zu Wasser und zu Lande. Ob Versicherungen, Molkereien oder Beerdigungsinstitute, viele lassen die „Hanse“ in diesem Sinne für sich arbeiten. Hat die Hanse sonst noch irgendeine Bedeutung? Finden wir sie noch im Stadtbild Hamburgs außer als Autokennzeichen? Wie hansisch ist Hamburg?

Der Spaziergang mit Start bei der St. Jacobi-Kirche lädt ein in die Welt des Mittelalters, vermittelt eine Ahnung vom Geschmack der morgendlichen Biersuppe und dem Geruch an den Schrangen der Knochenhauer.  Er lässt Vorstellungen aufkommen, wie es wohl zuging bei den lauten Verhandlungen der Kaufleute am Hafen und in der Börse.

Eine wahrhaftige Spurensuche, denn die steinernen Zeitzeugen sind spärlich, aber die Geschichten lebendig! Der zweistündige Rundgang endet an einem ganz besonderen Ort, nämlich in einem Traditionsgasthaus mit eigener Braustube. Dort widmet sich die Gruppe dem wohl bekanntesten hanseatischen Exportschlager, dem Bier. Bei einem Bier oder Softdrink beschließen Sie die Reise in die Hansezeit.

Start: St. Jacobi Kirche, Eingang Steinstraße (U3, Ausgang Mönckebergstr.)
Dauer: 2 Stunden

Hamburg kompakt

Erfahren Sie bei einer Stadtrundfahrt mit Ihrer Gruppe mehr über Hamburg und die bewegende Stadtgeschichte. Mit Hamburg kompakt entdecken Sie alle wichtigen Highlights der Stadt bequem mit dem eigenen Bus, inklusive Ausstiegen. Auf dem Programm stehen u. a. die Innenstadt mit Mönckebergstraße, die Kunsthalle, die Alster, der Rathausmarkt, die Börse, der Jungfernstieg, die Michaeliskirche, der Hafen, die Speicherstadt, die Reeperbahn und vieles mehr. Ihr Gästeführer erzählt Ihnen dazu lustige Anekdoten und beantwortet all Ihre Fragen.

Start: nach Vereinbarung
Dauer: 2 Stunden

Das Treppenviertel in Blankenese

Südländisches Flair an der Elbe! Vom Bahnhof  Blankenese vorbei an Gründerzeithäusern, der Kirche am Markt, Treppen hinab und hinauf führt der Weg zum Strand. Ein Spaziergang voller Geschichte und Geschichten mit herrlichen Ausblicken, die sich zwischen den reetgedeckten Fischer- und Kapitänshäusern auf den großen Strom eröffnen. D er Spaziergang endet am Fähranleger „Op’n Bulln“. Wer noch bleiben möchte, begibt sich in eines der vielen einladenden Lokale.

Start: S Blankenese, Bahnhofsvorplatz – vor „Starbucks“
Dauer:
2 Stunden

Der Alte Elbtunnel - von der Wohnung zur Werft

Tunnelentdeckung und ein Streifzug durch Steinwerder: von der Arbeit auf den Werften und dem sich rasant wandelnden Hafen.

Wie Millionen Hafenarbeiter zuvor queren Sie die Elbe 21 m unter dem Wasserspiegel, hören von den technischen Meisterleistungen beim Bau des "Historischen Wahrzeichens der Ingenieurskunst" vor 100 Jahren und entdecken die liebevollen und künstlerischen Details wie z. B. die Keramikkacheln mit Darstellungen der Tiere, die in und an der Elbe

lebten. Nach 426,5 Metern bringen Sie die "Fahrkörbe" wieder hinauf in die Gegenwart. Sie erfahren bei einem Spaziergang durch Steinwerder die Geschichte dieses besonderen Stadtteils im Bereich des Freihafens, hören von den Lebensumständen der Arbeiter und von der Arbeit auf den Werften gestern und heute. Dabei sehen Sie auch, wie der sich rasant wandelnde Hafen Steinwerder und die Betriebe vor Ort verändern. Immer wieder  genießen Sie unterwegs den Blick auf die großartige Hamburger Silhouette. Zurück geht es mit der Hafenfähre 73.

Start: Alter Elbtunnel St. Pauli, am Fahrscheinautomat
Dauer:
2 Stunden

Speicherstadt & HafenCity

Erfahren Sie Spannendes und Wissenswertes über die zwei eindrucksvollsten Hamburger Stadtviertel direkt an der Elbe. Erleben Sie die Backstein-Architektur des ehemals weltgrößten zusammenhängenden Lagehauskomplexes und entdecken Sie vor den alten Speichern die ganz neu entstehende HafenCity, eine der größten Baustellen Europas mit ihrem wohl prominentesten Bauwerk, der Elbphilharmonie.

Sie starten am Wandrahmsteg und genießen zunächst den Rundblick auf eine Reihe architektonischer Höhepunkte: Chile haus, Messberghof, die Türme der Stadt, Deichtorcenter, Deichtorhallen, Neubau des Spiegel Verlagshauses sowie die Speicherstadt. Dann geht es durch den „jüngsten“ und abwechslungsreichsten Teil des alten Lagerhausquartiers. Wenige Schritte weiter treffen wir  auf das Prototyp Auto-Museum und das Maritime Museum:  faszinierendes Gesamtkunstwerk aus Alt und Neu, Backstein und Beton, Kupfer und Glas. In direkter Nachbarschaft entsteht das  Elbtorquartier und die Neue Hafencity Universität. Ein Besuch im Infocenter Überseequartier und dem Nachhaltigkeitspavillon Osaka 9 lohnt sich! Der Gang führt jetzt ins Überseequartier, entlang dem Überseeboulevard, direkt zu ei ner Haltestelle der neuen U-Bahnlinie U-4, mit Blick auf das Kreuzfahrt-Terminal, das Unilever-Gebäude mit dem Marco-Polo-Tower. Ein grandioser Abschluss des Rundganges sind die Magellan-Terrassen (mit dem Traditionshafen). Hier ist der schwarze Info-Würfel mit dem Akustik-Modell des Konzertsaales mit Blick auf die Elbphilharmonie. Sandtorpark und Coffee-Plaza laden zum Verweilen ein.

Start: U1 Messberg Ausgang Deichtorhallen Richtung Wandrahmsteg (NICHT: Speicherstadt/HafenCity)
Dauer:
2 Stunden

Hafen und Museumsschiffe

Seefahrerromantik und Realität an der Hafenkante. Mit Besichtigung der Schiffe „Rickmer Rickmers“, „Cap San Diego“ und „das Feuerschiff“.

Rickmer Rickmers: Das schwimmende Wahrzeichen Hamburgs erinnert an die Zeiten der großen Windjammer – benannt nach dem jüngsten Enkel des Werftgründers lief es 1896 als Vollschiff aus Stahl in Bremerhaven vom Stapel. Heute ist es der ganze Stolz der Stiftung RICKMER RICKMERS, die das Museumsschiff – ohne öffentliche Zuschüsse – betreibt und unterhält.

Die "Cap San Diego" wurde 1961 als Frachtschiff gebaut und liegt seit 1986 als Museumsschiff mit festem Liegeplatz an der Überseebrücke in Hamburg. Ihre elegante Silhouette gehört zum Hamburger Hafenpanorama wie die Speicherstadt und der Michel. Fahrtüchtig ist das größte Frachtschiff der Welt aber noch immer und verlässt mehrmals im Jahr den Hamburger Hafen zu verschiedenen Zielen.

Das Feuerschiff im City Sporthafen Hamburg ist ein altes englisches Feuerschiff (sozusagen ein schwimmender Leuchtturm), das in Eigenregie von Kapitän Wulf Hoffmann und seiner Familie zu einer Art "Hotel-Restaurant-Bar-Veranstaltungs"-Schiff umgebaut wurde und das ganze Jahr über viele Menschen mit Jazz, toller Hafen- Aussicht und kulinarischen Genüssen erfreut.

Kosten: zusätzlich  Eintritt RICKMER RICKMERS: € 3,50 p. P., Eintritt CAP SAN DIEGO: € 4,00 p. P.,
Start:
U/S Landungsbrücken, Brücke 2 oben
Dauer:
2 Stunden

Hamburg aktiv erfahren – ein unterhaltsamer Leitfaden zu bedeutenden Sehenswürdigkeiten und Hamburg-typischen Themen.

Der Hamburg-Besucher ist auf unterhaltsame Weise gefordert, sich orientierend und kommunikativ mit der Stadt auseinanderzusetzen. Wichtig: vorherige Absprache zwischen Gruppenleiter und GästeführerIn über die Zusammensetzung der Gruppe (Alter/Schule/Hamburg-Anfänger oder –Fortgeschrittene?)

Die Rallyes sind für Gruppen ab 13 Jahren geeignet und auch für Erwachsene. Anhand von 25-35 Fragestellungen werden die Gäste in kleinen Gruppen (3-5 Personen) durch die Stadt geleitet und müssen Lösungen suchen. Gleichzeitig sollen von mindestens 10 Orten aus der Rallye Fotos deren Besuch dokumentieren. (Das ist in der Regel möglich, da die meisten Besucher heute Handys mit Fotoapparat haben).

Ein Auszug aus dem Stadtplan bietet Orientierungshilfe, für junge Schüler eventuell eine kleine Herausforderung.

 

Rallye: Highlights der Innenstadt

Kultur und Verkehr: Hauptbahnhof, Museumsmeile  und Wallring * Shoppen für junge Leute, Musik und Straßencafes: die Spitaler Straße * Maritim gestaltete Einkaufspassage: Levantehaus * Mittelalterliches Hamburg der Pilgerzeit: Jacobikirche Kulturelles Hamburg: Theaterplatz/Thaliatheater * Maritimes Hamburg/Ebbe und Flut: die Alster, Alsterfleet * Shoppen, Stylen und Flanieren: Alsterarkaden, Jungfernstieg und Passagenviertel * Rathausschleuse und Rathaus.

Es gibt auf halber Strecke einen Zwischenstopp, den alle ansteuern müssen, dort wartet der Gästeführer. Im Rathaus werden die Punkte gezählt und die Gewinnergruppe ermittelt. Sie erhält einen kleinen Hamburg-typischen Preis. Anschließend folgt noch eine kurze Führung vorbei an Börse, Trostbrücke und Nikolaikirche bis zur Deichstraße.

Start: Tourist Information am Hauptbahnhof
Dauer:
2,5 Stunden

Rallye: Auf den Spuren der Pfeffersäcke

Rathaus und Börse * Shoppen, Stylen und Flanieren: Alsterarkaden, Jungfernstieg und Passagenviertel * Stadt am Wasser: Rathausschleuse * Der erste Hafen: Ebbe und Flut, die große Sturmflut von 1962, Hanse, Handel und Schifffahrt * Krieg und Versöhnung: St. Nikolai-Ruine * Der Hamburger Pfeffersack: Kaufmannshäuser auf dem Deich* Ältestes Warenlager der Stadt im Umbruch:  die Speicherstadt. Dort Auswertung und Preisverteilung.

Diese Rallye ist ohne anschließende Führung. Sie ist anspruchsvoller, erfordert mehr Orientierungsvermögen und Ausdauer und verläuft vom Rathaus zur Speicherstadt.

Start: Rathausmarkt
Dauer:
2,5 Stunden

Rallye in englischer Sprache: Treasure Hunt through the City of Hamburg

Routenverlauf und Themen sind in etwa wie Rallye 2, nur mit anderem Startpunkt und ab der Deichstraße führt sie zur St. Michaelis-Kirche und endet am Old Commercial Room.

Zu Beginn der Rallye gibt es eine kleine historische und allgemeine Einleitung über Hamburg (5 Minuten). An der Nikolaikirche ist ein kleiner Zwischentreff, wo der Gästeführer wartet. Am Endpunkt wird ausgewertet und die Gewinnergruppe erhält einen kleinen Hamburg-typischen Preis.

Start: Jungfernstieg/Eingang U4
Dauer:
circa 2,5 Stunden
Hinweis:
die Rallye kann bei Bedarf auch auf Niederländisch durchgeführt werden.

Rallye: Hamburg – Green! Auf dem Weg zur Öko-City?

Hamburg war im Jahr 2011  Umwelthauptstadt. Was bedeutet dies? Die Stadt versucht auch in Zukunft punktuell an zwei Standorten ehrgeizige Ziele für Nachhaltige Stadtentwicklung zu verwirklichen: nämlich in der Hafen-City und im Stadtteil Wilhelmsburg, wo 2013 die IGA (Internationale Gartenausstellung) und die IBA(Internationale Bauausstellung) zu erwarten sind. Hier sollen Beispiele für eine Stadt der Zukunft präsentiert werden. Wir beschränken uns auf die Hafencity und besuchen einige Projekte.

Der Stadtplan unterstützt mit Ausschnitten.

Start: Tourist Information am Hauptbahnhof
Dauer:
circa 2,5 Std.

St. Georg – im rasanten Wandel

St. Georg, im Norden begrenzt von der Alster, im Osten von der Sechslingspforte, im Süden von der Bahnlinie und im Westen vom Hauptbahnhof, ist  ein multikultureller Stadtteil voller Gegensätze und Überraschungen.

St. Georgs Geschichte lässt sich weit in die Vergangenheit zurückverfolgen.  Das heutige Gesicht des Viertels wurde entscheidend geprägt durch den Bau des Hauptbahnhofs zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dort finden Sie erstklassige Hotels  und Luxuswohnungen neben Dutzenden von Stundenabsteigen, Homotreffs und  Spielhallen. Hier leben   Promis, Yuppies und Familien aus vieler Herren Länder.

Tante-Emma-Läden und Kneipen prägen das Gesicht der Hauptstraße, der Langen Reihe. Kulturelle und architektonische Highlights sind das Deutsche Schauspielhaus, das Museum für Kunst und Gewerbe, der restaurierte Mariendom (Sitz des Erzbischofs), Moscheen, ehemalige Fabrikarchitektur.  Zahlreiche soziale Einrichtungen haben hier ihren Sitz, es gibt idyllische Hinterhöfe und Passagen und eine Vielfalt unterschiedlicher Baustile vom 17.  bis ins 21. Jahrhundert. Ein Rundgang  auf dem man immer wieder Neues entdeckt. Ende Nähe Hauptbahnhof.

Start: Deutsches Schauspielhaus (U/S Hauptbahnhof)
Dauer:
2 Stunden

Schanze & Karoviertel

Die Schanze oder offiziell das Schanzenviertel – seit 2008 ein eigener Stadtteil – ist längst Kult geworden. Unzählige Kneipen, Restaurants, Straßencafés und Geschäfte, die es sonst in Hamburg nicht (mehr) gibt, laden zum Bummeln und Genießen ein. Es ist ein  besonderes Stück Hamburg mit jungem, leicht alternativem Flair, das auch immer mal wieder Themen für Skandal-Schlagzeilen bietet, wie z.B. die ‚Rote Flora’.

Unbekannter ist, dass die Schanze auch nicht unbedeutende Industriegeschichte geschrieben hat: Markenfirmen wie ‚Montblanc’, ‚Steinway’, ‚Hela’ haben dort ihren Ursprung. Viele ehemalige Terrassen, Passagen und Hinterhöfe, jetzt zumeist wunderbar restauriert, legen ein architektonisches Zeugnis vom Leben und Arbeiten in der Zeit der Industrialisierung ab.

Das viel kleinere benachbarte Karoviertel (Karolinenviertel) überrascht mit ebenfalls trendigen Boutiquen, schrägen Kneipen, der Hamburg-Messe und dem auf der Grenze zur Schanze stehenden ehemaligen Schlachthof (heute Medien- und Kulturzentrum). Auch hier finden sich viele ansehnliche Bauten aus Hamburgs Zeit nach dem Großen Brand von 1842. Der Rundgang endet in der Nähe der U-Bahn Messehallen.

Start: U-Sternschanze, Ausgang Sternschanzenpark
Dauer:
2 Stunden

 

Ottensen - After Work Tour

Ottensen ist ein populärer, quirliger Multikulti-Stadtteil. Beim Spaziergang durch Ottensen entdeckt man schnell, warum: Es sind nicht nur Reste ehemaliger Industrieanlagen und dörfliche Überbleibsel, die einem auf jedem Schritt begegnen, sondern auch viele Restaurants mit Köstlichkeiten aus aller Herren Länder, gemütliche Kneipen und kleine Geschäfte, wie man sie nur noch selten findet. Auf den Straßen herrscht immer ein buntes Treiben.

Der Rundgang beginnt am Bahnhof Altona. Die Route führt über den Spritzenplatz zu beschaulichen Innenhöfen, wo wir auch von der ehemaligen Zigarrenindustrie erfahren. Eine Moschee, eine Segelmacherei sowie das denkmalgeschützte Weinrestaurant "Traube" liegen auf unserer Strecke. Das Stadtteilzentrum "DIE MOTTE" hat einen Hühnerhof und eigene Bienenstöcke auf dem Dach! Einstige Industrieanlagen (Zeise-Hallen) werden heute kulturell genutzt. Wir erfahren, wer Alma Wartenberg war, was die Sahlhäuser in der Zeißstraße waren und wie die Frauen in der fischverarbeitenden Industrie sich quälen mussten. Endpunkt ist das beliebte Einkaufszentrum MERCADO (nicht sonntags), das über einem jüdischen Friedhof gebaut wurde.

Start: Apotheke im Bahnhof Altona, DB-Ebene (S Altona)
Dauer:
2 Stunden

St. Pauli - Stöckelschuh und Heilsarmee

St. Pauli, das ist mehr als Reeperbahn, Davidwache, Musikszene und Theaterspaß. Auf engem Raum verbindet sich Rotlichtmilieu mit bürgerlichem Wohnen und alternativen Lebensformen.

Dieser Spaziergang beginnt am Beatlesplatz/S-Bahn Reeperbahn und führt uns zunächst in die 60er-Jahre, eine Zeit des mentalen und musikalischen Umbruchs. Sie tauchen ein in die Große Freiheit, besuchen den Ort des Starclubs, kommen vorbei an der St. Josephskirche. Weitere Stationen: Indra, Gr. Freiheit Nr. 70, Schmuckstraße, ehemaliges Israelitisches Krankenhaus, Heilsarmee, Ritze/ehem. Top Ten, die „Stöckelschuh….“ bei Blicker, Lincolnstr., wo die Geschichte von Hagenbecks Tierpark begann. Weiter zum Hein-Köllisch-Platz (De Pingsttour!) und St.Pauli-Kirche, dem Pudel Club, wo Rocko Schamoni gern mal residiert und Musik macht. Auf halber Höhe laufen wir die Hafenstraße bis zur Balduintreppe und tauchen ein in den Kiez: Erichstraße(Hafenbasar), Herbertstraße, Reeperbahn und Davidwache, Spielbudenplatz.

Start: Beatles-Platz/Gr. Freiheit (S Reeperbahn)
Dauer:
2 Stunden

Love Me Do – die Beatles auf St. Pauli

Auf den Spuren der Pilzköpfe durch ein weitgehend unbekanntes St. Pauli mit Musik und Kneipenbesuch.

Sie besuchen die Stationen der legendären Beatles in ihrer Zeit in Hamburg. Zwei harte Lehrjahre und viel Talent brachten ihnen genug Schwung für eine große Weltkarriere. Wie geht so etwas? Was haben sie erlebt, wie kleideten sie sich, welchen Menschen sind sie damals begegnet, wo kamen ihre Frisuren her? Berühmte Fotomotive entstanden hier. Dies alles erfahren Sie und lernen ganz nebenbei ein relativ unbekanntes, lebendiges und interessantes Stück St. Pauli abseits vom Kiez kennen. Der Gang endet bei einem Drink in einer Kneipe in der Großen Freiheit, wo die Beatles verkehrten.

Start: Ausgang U-Bahn Feldstraße
Dauer:
2 Std.

Eppendorf – Stadtteil der Kontraste

Dieser Rundgang führt an prachtvollen Etagenhäusern der Jahrhundertwende vorbei zur

Keimzelle des ältesten Dorfes in Hamburg. Hier steht eine der schönsten Kirchen der Stadt, die vor gut 700 Jahren das erste Mal urkundlich erwähnt wird. Wir zeigen Ihnen, wo man sich als Dame stilvoll „auf’s  Altenteil“ zurückziehen kann. Unübersehbar sind auch die Zeugnisse einer ehemals ausgeflippten Studentenszene. Mitten auf dem Eppendorfer Marktplatz erinnert man sich nicht nur an die historische, sondern mit Wolfgang Borchert auch an die politische Vergangenheit.

Entlang der Eppendorfer Landstraße hat fast jedes Haus seine eigene Geschichte. In Seitenstraßen tun sich Kleinode auf wie Terrassenhäuser oder versteckte Passagen zu Park und verträumten Innenhöfen. Daneben laden kleine gastronomische Paradiese zum Verweilen ein. Sie erfahren, wo genau man den Eppendorfer Ureinwohner trifft und wo Udo Lindenberg berühmt wurde. Sehen und gesehen werden heißt es zum Abschluss unserer Runde auf dem Isemarkt, dem längsten Wochenmarkt Deutschlands.

Start: U-Bahn Eppendorfer Baum, Ausgang
Dauer:
2 Stunden

Hummel & Co. – Hamburgs Originale

Eine Entdeckungstour durch die Neustadt, wo viele Originale gelebt haben.

Hummel-Hummel – Mors! Mors! Wer kennt diesen Spruch nicht? Woher stammt er? Hummel und den kleinen Mors wollen wir auch besuchen.  Zitronenjette, Piepenreimers und Vetter Kirchhof, Klein Erna, Tetje mit de Utsichten oder Helga Feddersen, die Ulknudel vom Holstenwall, die Gebrüder Wolf ( „An de Eck steit een Jung …“) verbindet man mit der Neustadt. Gab es sie wirklich? Sind sie heute nur fast vergessen? Sie folgen ihren Spuren in der historischen Neustadt, die durch den Bau der Stadtbefestigung zu Beginn es 17. Jahrhunderts entstand.

Sie spazieren durch den Wallringpark vorbei am Museum für Hamburgische Geschichte und kommen zur historisierenden Peterstraße mit dem schönen  Brahmsmuseum und einem Restbestand des Gängeviertels. Hier ist auch der Sitz der Niederdeutschen Bibliothek, wo wir an den großen Stifter und Mäzen Alfred Töpfer erinnert werden.  Heute ist die Neustadt ein angenehmes Wohnviertel mit wachsender touristischer Attraktivität, vielen kleinen Läden hinter alten Fassaden, ansprechender Gastronomie, Musikkneipen, alles in der Nähe des Großneumarktes. Ende in den Krameramtsstuben beim Michel.

Start: U St. Pauli, Ausgang Heiligengeistfeld
Dauer:
2 Stunden

Bergedorf – wo in Hamburg die Sonne aufgeht

…ein Spruch, der durchaus der Wahrheit entspricht. Bergedorf ist der östlichste Stadtteil Hamburgs. Der zeitliche Unterschied zwischen Sonnenaufgang am Bezirksamt Bergedorf, das die Bergedorfer immer noch Rathaus nennen, und dem Rathaus der Freien und Hansestadt Hamburg macht weniger als eine Minute aus, aber immerhin ist er messbar. Aber nicht nur diese geographische Lage macht Bergedorf zu einem interessanten Stadtteil. Eine historische Besonderheit ist die über 440 Jahre währende beiderstädtische Verwaltung durch die Hansestädte Lübeck und Hamburg. In Bergedorf finden wir das einzige Wasserschloss auf Hamburger Boden und das einzige erhaltene Geburtshaus eines Hamburger Komponisten, des zu seiner Zeit berühmtesten in Europa, Johann Adolf Hasse. 

In dem im zweiten Weltkrieg kaum zerstörten Bergedorf säumen wunderschöne Fachwerk- und Bürgerhäuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert die Fußgängerzone Alte Holstenstraße und Sachsentor. Wir besichtigen die 1501 geweihte mittelalterliche Fachwerkkirche St. Petri und Pauli, gehen vorbei an einem prächtigen Gasthof, durchqueren die gepflegten Grünanlagen des Kaiser-Wilhelm-Platzes und des Schlossparks mit seinem uralten Baumbestand.

Das durch seine Geschlossenheit beeindruckende Villenviertel, das in nur 50 Jahren im 19./20. Jhdt. entstanden ist, kann durchaus mit den vornehmen Wohngegenden an Elbe und Alster konkurrieren. End- und Höhepunkt dieses Rundgangs ist im wahrsten Sinn des Wortes das Besteigen des Rathausturms. Aus über 50 m Höhe haben wir einen phantastischen Blick über das 1162 erstmals erwähnte Landstädtchen, die Vier- und Marschlande und das Urstromtal der Elbe bis hin zu den Türmen Hamburgs und den Harburger Bergen.

Start: Bahnhof Bergedorf, Ausgang City, Hinweismast DB/S
Dauer:
2 Stunden

Im Süden, auf der anderen Seite der Elbe, kann man seit einigen Jahren eine rasante Entwicklung feststellen.

Das ehemalige „Schmuddelkind“ Harburg hat sich gemausert. Technische Universität, Channel Hamburg, Phoenix Center, zeitgenössische Kunst in den Falckenberghallen, Musik im ehemaligen Stellwerk mitten im Bahnhof sind nur einige Beispiele für das neue Harburg. Trotzdem ist die für die gesamte Region einst bedeutende industrielle Vergangenheit noch an vielen Stellen sichtbar. Da der Süden Hamburgs aufgrund seiner Wirtschaftskraft nach wie vor das Ziel von Arbeitssuchenden ist, sind diese Rundgänge auch bestens geeignet für Neuankömmlinge, die ihre neue Heimat gleich zu Beginn kennenlernen wollen.

 

Harburg – im Süden viel Neues

Harburg war in der Vorstellung vieler Hamburger immer  Industriestandort,  wo zwar fleißig produziert wurde aber kein wirklicher Platz zum Leben war. Heute gibt es eine gänzlich neue Realität! Spätestens seit der Gründung der international renommierten Technischen Universität(1978) mitten hinein ins marode Hafengebiet setzte eine rasante Entwicklung ein. Mittlerweile  ist das Binnenhafengebiet die Harburger  „HafenCity“ geworden. Zukunftsweisende  moderne  Architektur am Wasser, bis zu  150 Jahre alte Fabrikgebäude,  in denen jetzt innovative Firmen ihren Sitz haben, bestimmen das Bild. Viele junge Leute aus aller Herren Länder arbeiten hier und einige Pioniere wohnen schon dort. In den nächsten Jahren soll die Keimzelle der Stadt, die Schlossinsel, neu gestaltet werden.

Dieser Rundgang beginnt in Harburg’s guter Stube und endet im Binnenhafengebiet. Vor dem gutbürgerlichen Rathaus im Stil der Weserrenaissance  erfahren Sie  wie Harburg im 19. Jahrhundert vom verschlafenen Landstädtchen zur Industriestadt wurde. Nach einem Streifzug durch das Zentrum mit markanten Gebäuden, entlang der Museumsachse und an Abschnitten des Kunstpfades geht es dann immer bergab Richtung Altstadt, Binnenhafen und Elbe. Beim Passieren der gemütlichen Lämmertwiete mit den mannigfaltigen Lokalen kann man schon überlegen, wo man sich nach dem Rundgang ausruhen möchte.

Start: Haupteingang Harburger Rathaus/Rathausplatz (S Harburg Rathaus)
Dauer:
2 Stunden

Harburg – Drei Bahnhöfe, Arbeiterquartiere, Echogräber!

Nach der Stippvisite beim Kunstverein „Harburger Bahnhof“ im Wartesaal 1. Klasse aus dem 19.Jhdt. geht es direkt ins 21. Jahrhundert in Gestalt des durchgestylten Phoenix-Centers. Die Wohnverhältnisse der Arbeiter im Phoenixviertel und die prunkvollen Unternehmergräber auf dem Alten Friedhof, heute eine schöne Parkanlage, führen uns  die bewegte Industriegeschichte Harburgs vor Augen. Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt zahlreichen Kunstwerken entlang des Kunstpfades, die auch über Harburg hinaus deutschlandweit und  international Beachtung gefunden haben. Die Tour endet  im Binnenhafengebiet, am Westlichen Bahnhofskanal mit Ausblick auf moderne Bürobauten,  historische Speicher und immer mehr Gastronomie.

Start: Ausgang DB-Bahnhof / Reisezentrum (S Harburg)
Dauer:
2 Stunden

Harburg – Alter Friedhof, Spiegel der Harburger Wirtschaftsgeschichte

Lehrreich, erbaulich, erholsam!

So könnte man diesen Spaziergang in Harburgs „grüner Lunge“ kurz und bündig charakterisieren. Er ist mehr nostalgischer Natur! Ihr Weg führt vom „Soldaten“ über den Alten Friedhof zum Außenmühlenpark. Sie beginnen am umstrittenen Denkmal an der Bremer Straße, besichtigen die Johanniskirche, die in den 50er Jahren Vorbild für eine Vielzahl evangelischer Kirchenbauten war. Dann betreten Sie den Alten Friedhof, ein wahres Kleinod was die Gestaltung als Park und die Grabmalkunst des 19. Jahrhunderts angeht. Angesichts der eindrucksvollen Grabmäler begegnen wir den prägenden Persönlichkeiten, die als Unternehmer, Kaufleute und Politiker Harburg zur bedeutenden Industriestadt gemacht haben. Genießen Sie den Spaziergang durch die gepflegte Parkanlage und erreichen Sie schließlich den Harburger Stadtpark. Vom Apotheker- und Schulgarten geht’s runter zum Außenmühlenteich, wo der  Spaziergang offiziell endet. Einige Gäste bleiben sicher noch auf eine Tasse Kaffee am Pavillon vom Restaurant „Leuchtturm“. Wer vorsorglich sein Badezeug mitgenommen hat, kann im Midsummerland  sein ganz persönliches Wellnessprogramm anschließen.

Start : Johannis-Kirche, Bremer Str. 9, vor dem „Soldaten“ (S3/31 Harburg-Rathaus)
Dauer:
2 Stunden

"Harburg –IBA – auf zur Schlossinsel!"

Vom Rande des Binnenhafengebiets geht es direkt auf die Schlossinsel und schließlich in die  Schlossstrasse  von der aus man in Kürze öffentliche Verkehrsmittel erreicht. Er ist sozusagen die Fortsetzung vom Klassiker „Harburg – im Süden viel Neues“ und bietet „noch mehr Neues“ (s. o.).

Jetzt geht es auf die Schlossinsel, die im Hinblick auf die Internationale Bauausstellung 2013 neue Bedeutung erlangt hat und wo massive Umgestaltungen begonnen haben. Zunächst verschaffen Sie sich aus luftiger Höhe einen Rundblick über das Gebiet. Der Blick schweift hinüber zur Schlossinsel, zur Werft, wo alte Schiffe renoviert werden, zu den alten Elbbrücken, markanten  Fabrikgebäuden, modernen und alten Kontorhäusern, Silos und Speichern, die zum großen Teil im vergangenen Jahrzehnt renoviert und einer neuen Funktion zugeführt wurden. Dann geht’s näher ans Wasser, wo am Kanalplatz ein kleiner Park entsteht. Wo im 19. Jhdt. buntes Treiben herrschte, Fahrgäste in Hotels auf ihre Fähre warteten, ist auch heute die besondere Hafenatmosphäre spürbar. Sie kommen vorbei an der Kulturwerkstatt, die mit ihrem vielseitigen Angebot eine wichtige Rolle in Harburg spielt. En passant erfahren Sie, wer Kapitän Kirchheiß war, lernen verschiedene Ankerformen kennen und die Bedeutung von Kiosken für die Hafenarbeiter. Da sind Sie bereits auf dem Dampfschifffahrtsweg und nach einem Blick zurück auf die imposante Silhouette des Channel Hamburg betreten Sie die Schlossinsel. Von der Staatswerft aus sind es nur noch ein paar Meter bis zum Schloss. Auch wenn dieses nicht wie Neuschwanstein aussieht und hier auch kein sagenumwobener Märchenkönig residierte, so fehlt es doch nicht an spannenden Begebenheiten im Laufe der Jahrhunderte. Allerdings dürfen Sie sich angesichts der Bautätigkeit im Zusammenhang mit der IBA 2013 nicht in der Vergangenheit verlieren, sondern müssen unseren Blick auf die nahe Zukunft richten wenn demnächst in „Balancebay“ Wohnen am Wasser angesagt sein wird und der große neue Park inmitten der Insel zum Entspannen einlädt. Der Rückweg führt vorbei an markanten Bauten: Kaufmannsvillen, dem ehemaligen „Kaufhaus“, der Schmirgelfabrik in die Schlossstrasse. Nach einer Rast in einem der gemütlichen Lokale dort ist man gestärkt für den Heimweg. Die S-Bahn ist in Fußgängerreichweite.

Start: Haltestelle Bus 153, Schellerdamm/Veritaskai
Dauer:
2 Stunden

Jenischhaus und Jenisch-Park

Der Hamburger Kaufmann und Sozialreformer Caspar Voght schuf eine einzigartige Parklandschaft mit einem Mustergut nach englischem Vorbild. Hier erbaute Senator Jenisch im 19. Jahrhundert seinen  repräsentativen Wohnsitz mit Blick über die Elbe. Ein Spaziergang durch den Park und der Besuch des Jenischhauses lassen großbürgerliche Lebensart lebendig werden. Außerdem finden dort oft Sonderausstellungen statt.

Anschließend bietet sich ein Besuch des Barlachhauses ein paar Schritte weiter an, wo Werke des großen norddeutschen Bildhauers zu sehen sind. (nicht in Rundgang enthalten)

Start: S-Bahnhof Klein-Flottbek oder Anleger Teufelsbrück
Dauer:
2 Stunden
Preis:
zzgl. Eintritt Jenischhaus

Ohlsdorfer Friedhof – Bürgermeister und Hanseatische Persönlichkeiten

Versteckt hinter Rhododendronhecken liegen Ruhestätten von Bürgermeistern, Hamburger Kaufleuten und Reedern. Entdecken Sie die opulenten und schlichten Grabanlagen, eingebettet in das Gesamtkunstwerk Ohlsdorfer Friedhof.               

Start: Hauptgeb. Ohlsdorfer Friedhof,  Fuhlsbüttler Str. 756, Friedhofseite (U/S Ohlsdorf)
Dauer:
ca. 2 Stunden

Ohlsdorfer Friedhof – Engel im grünen Paradies

Auf diesem Rundgang durch den dicht bewachsenen alten Teil des Ohlsdorfer Friedhofs treffen Sie auf Engel und andere Skulpturen, ausgestattet mit interessanter Grabsymbolik. Sie besuchen historische Grabanlagen und erleben dabei ein Stück hamburgischer Geschichte.

Start: Hauptgeb. Ohlsdorfer Friedhof,  Fuhlsbüttler Str. 756, Friedhofseite (U/S Ohlsdorf)
Dauer:
ca. 2 Stunden

Ohlsdorf - mehr als ein Friedhof – mit dem eigenen Fahrrad

Das weitläufige Friedhofsgelände ist durch ein Netz von Straßen und Wegen erschlossen. Unsere Route führt durch die Parklandschaft zu großen Grabanlagen, Mausoleen, Gedenkstätten, dem Garten der Frauen, dem anonymen Urnenhain und zu Hans Albers.

Start: Hauptgeb. Ohlsdorfer Friedhof,  Fuhlsbüttler Str. 756, Friedhofseite (U/S Ohlsdorf)
Dauer:
ca. 2 Stunden

Hamburg macht Musik!

Wie kamen Rhythmus und Klang in die „Gänge“? Das musikalische Leben zwischen Gänsemarkt und Michel: Von der Barockoper zur Elbphilharmonie. 

Hamburg wird in Zukunft als Musikstadt immer stärkere Aufmerksamkeit erhalten. Im Herzen der Stadt bilden vor allem Elbphilharmonie und Laeiszhalle einen brand-neuen Rahmen für eine große Bandbreite an Musik. Dies hat Tradition: Seit dem 17. Jahrhundert wird vor allem in der Neustadt nach Herzenslust musiziert: Barockoper, Staatsoper, Conventgarten,  Laeiszhalle, Engelsaal, Lichtwarksaal. Hier komponierten, dirigierten und konzertierten u.a. Brahms und Stockhausen, die Gebrüder Wolf, Chris Howland, Joja Wendt. Spätestens seit dem Aufruf „Kommt in die Gänge“ wissen auch andere Künstler diesen Standort sehr zu schätzen.

Der Rundgang startet am Gänsemarkt, wo die erste Bürgeroper Deutschlands(!) stand,  dem Blick Lessings folgend. Klassik, Oper, Operette,  Swing, Jazz und Folk- und Volksmusik,  alles konnte sich in Hamburgs Neustadt entwickeln, dem einstigen Gängeviertel und Zentrum Jüdischen Lebens. Der Rundgang endet an der St. Michaeliskirche mit einem Blick auf die Elbphilharmonie.

Start: Lessingdenkmal, Gänsemarkt (U-Gänsemarkt, Metrobus 5)
Dauer:
2 Stunden
Info:
Führung zzgl. Museumseintritt p. P.: Erwachsene 4 €

Die Entdeckung der Currywurst (Uwe Timm)

Keine Anleitung für Hobbyköche, sondern eine spannende Liebesgeschichte, die uns in die unmittelbare Nachkriegszeit führt. Die Personen der Novelle begleiten Sie auf dem Spaziergang durch die Hamburger Neustadt rund um den Großneumarkt. Mittlerweile gab es die Geschichte auf der Bühne und 2008 als Kinofilm mit Barbara Sukowa und wurde so einem großen Publikum bekannt. Neugierige, die nun die Originalschauplätze in Hamburg besuchen wollen, sind herzlich willkommen. Eines ist sicher: wer das Buch bis jetzt nicht kannte, wird Appetit auf dessen Lektüre und eine Original-Currywurst verspüren.

Start: S Stadthausbrücke, Ausgang Michaelisstr.
Dauer:
1,5 bis 2 Stunden

Des Dichters spröde Schöne – Hamburg Wort für Wort

Literarischer Rundgang 1

Vom Lessing-Denkmal zur Deichstraße: urbane Orte literarischer Produktion

Auf den Spuren von Dichtern und Autoren, die in Hamburg gewohnt haben oder hier geboren worden sind unternehmen wir eine literarische Zeitreise vom 18. bis ins 20. Jahrhundert hinein. Klassiker wie Lessing, vergessene Klassiker wie Klopstock, moderne Schriftsteller wie Hubert Fichte oder Wolfgang Borchert werden Sie unterwegs treffen.

Start: Lessingdenkmal auf dem Gänsemarkt (U-Bahn/Metrobus 5)
Dauer:
2 Stunden

Die Elbe - Strom literarischer Inspiration

Literarischer Rundgang 2

Erst weiß, dann grün, dann blau: - vom Altonaer Rathaus durch die Gärten an den Fluss

Flüsse und schöne Ausblicke haben Dichter und Dichterinnen aller Zeiten inspiriert, mal schwelgerisch, mal sehr prosaisch…. Die Elbe ist da keine Ausnahme. Was den Autoren zu verschiedenen Zeiten zum größten Fluss Hamburgs eingefallen ist, das wollen wir an verschiedenen Plätzen mit schöner Aussicht während der Sommermonate zu Gehör bringen. Aber auch Altona, wo sich das Grab von Friedrich Gottlieb Klopstock befindet, oder die ehemaligen Gärten der Kaufmannsvillen, die heute öffentliche Parks sind, werden besucht. Angereichert werden die Texte mit biographischen und historischen Hintergrundinformationen. Begleiten Sie uns vom weißen Rathaus Altonas durch die grünen Parks zum blauen Fluss!

Start: S-Bahnhof Altona, Ausgang Museumstr./Elbe
Dauer:
2 Stunden

Preisübersicht

  Leistung Gästeführer Deutsch Fremdsprache*  
  Stadtrundfahrt oder Transfer (2Std., mit eigenem Bus) € 125,- € 131,-  
  Stadtrundgang (2 Std.) € 131,- € 143,-  
  Je angefangene Verlängerungsstunde € 48,- € 54,-  
  Zuschlag bei verkehrsungünstig gelegenem Treff- oder Endpunkt € 30,- € 30,-  
  Nacht- bzw. Frühzuschlag pro Stunde (20:00 – 07:00 Uhr) € 30,- € 30,-  

*Mögliche Fremdsprachen: Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Dänisch, Schwedisch, Norwegisch, Plattdeutsch, Finnisch, Niederländisch, Russisch, Polnisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch, Gebärdensprache.

Kontakt

Information & Buchung für Gruppen:

Tel: 040-300 51 233
Fax: 040-300 51 235
gruppen@hamburg-tourismus.de

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