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Deichtorhallen

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    Die Deichtorhallen Hamburg gehören zu Europas größten Kunstausstellungshallen. Dort finden an Kunst und Fotografie Interessierte eine große Vielfalt verschiedener Bilder und interessante Ausstellungen. Sie gliedern sich in das "Haus der Photographie" und die Ausstellungshalle für aktuelle Kunst.

    Die Deichtorhallen in Hamburg sind ein sehr empfehlenswertes Ziel für Kunstinteressierte Besucher der Stadt. Sie gehören zu den größten Ausstellungshallen für zeitgenössische Kunst und Fotografie innerhalb Europas. Eingebettet zwischen Innenstadt und HafenCity sind die Hamburger Deichtorhallen allein schon optisch ein Highlight. Die beiden historischen Gebäude von 1911/13 bestechen durch ihre offene Stahlglasarchitektur und bieten heute Raum für spektakuläre internationale Großausstellungen. Wenn man hier ankommt, so beginnt man am besten mit dem Haus der Fotografie, das sich im südlichen der zwei Gebäude befindet.

    Bis April 2015 wurden die Deichtorhallen aufwendig saniert und an die aktuellen Anforderungen an internationale Ausstellungshäuser angepasst. Die Ausstellungsfläche der großen dreischiffige Nordhalle beträgt nun 3.100 Quadratmeter und besticht durch ihr hellen Look und klare Linien. 

    In den Deichtorhallen werden immer wieder Einzelausstellungen von Künstlern und Malern gezeigt, die frischen Wind in die Galerien bringen. Weiterhin präsentiert das Haus immer wechselnde internationale Ausstellungen zum Thema Fotografie - dabei spielen sowohl das 19. und 20. Jahrhundert eine Rolle als auch die Gegenwart und die digitale Fotografie der Zukunft. Ein Highlight ist auch die Sammlung F.C. Gundlach. Hier lernt man vor allem viele Kunstwerke aus den Bereichen künstlerische Fotografie und Modefotografie kennen. Diese Sammlungen sind alle in Hamburg entstanden und konnten wegen der Architektur, der Technik der Ausstellung und den konservatorischen Eigenschaften des Hauses in den Deichtorhallen behalten werden.

    Seit 2011 wurden die beiden Gebäude am Übergang von der Hamburger Kunstmeile zur Hafencity durch eine Dependance in Hamburg-Harburg mit der Sammlung Falckenberg ergänzt. Diese ist ein weiterer künstlerischer Höhepunkt der Hansestadt. Die Sammlung befindet sich in den Phoenix-Hallen im Stadtteil Harburg und hat seitdem mit ihren zahlreichen Ausstellungen viele Besucher angezogen. Seit der Eröffnung 2008 wurden dort Ausstellungen mit Künstlern wie Paul Thek, Jon Kessler oder Robert Wilson gezeigt, aber auch Themenausstellungen und Sammlungspräsentationen. Die großzügigen Räume ermöglichen es, größere Installationen und multimediale Projekte von Künstlern wie John Bock, Thomas Hirschhorn, Mike Kelley, Jon Kessler, Jonathan Meese oder Gregor Schneider zu präsentieren. Im Laufe ihrer Geschichte haben sich die Deichtorhallen Hamburg zu einem Ausstellungshaus für Fotografie und zeitgenössische Kunst mit drei institutionellen Standbeinen – drei Häuser unter einer Dachmarke – entwickelt. Seit 2009 ist Dr. Dirk Luckow Intendant der Deichtorhallen Hamburg. Ein Designshop, die Buchhandlung für Fotografie sowie das vielfach ausgezeichnete Restaurant "Fillet of Soul" runden das Angebot der Deichtorhallen ab. Angesiedelt am Übergang zwischen Kunstmeile und Hafencity bieten sie einen idealen Ausgangspunkt für kulturelle Unternehmungen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

    • Assistenzhunde dürfen mitgebracht werden.
    • Die Eingangsbereiche der Hallen sind visuell kontrastreich gestaltet und durch einen taktil wahrnehmbaren Bodenbelagswechsel erkennbar.
    • Es sind keine Karussell- oder Rotationstüren vorhanden.
    • Es gibt Glastüren ohne Sicherheitsmarkierungen.
    • Räume und Flure sind beleuchtet.
    • Flure sind visuell kontrastreich gestaltet, die Räume nicht.
    • Es ist kein durchgehendes Leitsystem mit Bodenindikatoren vorhanden.
    • In Räumen und in den Fluren sind keine Hindernisse, z. B. in den Weg ragende Gegenstände bzw. Stolperstellen, vorhanden (Ausnahme: Bookshops).
    • Die Kassenbereiche sind hell ausgeleuchtet und die Kassendisplays gut erkennbar.
    • Die Exponate kontrastieren mit der Umgebung und sind meist gut ausgeleuchtet.
    • Die Beschilderungen sind in einer gut lesbaren, kontrastreichen Schrift vorhanden. Die Schriftgröße ist jedoch zum Teil sehr klein.
    • Informationen sind nicht in Braille- oder Prismenschrift vorhanden.
    • Bei den Treppen (zu den WCs) weisen die Stufen keine visuell kontrastierenden Kanten auf. Das WC für Menschen mit Behinderung im Haus der Photographie geht direkt vom Ausstellungsbereich ab, sodass keine Treppe genutzt werden muss.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für blinde oder sehbehinderte Menschen

    Alle prüfrelevanten Bereiche erfüllen die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung“:

    •     Alle Räume und Einrichtungen sind stufenlos oder mit maximal einer Stufe zu erreichen.
    •     Alle Durchgänge/Türen haben eine Mindestbreite von 70 cm.

    Einzelne Bereiche erfüllen weitere Qualitätskriterien für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhlfahrer.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

    •     Es ist ein Parkplatz für Menschen mit Behinderung vorhanden.
    •     Bei den Wegen im Außenbereich sind keine Steigungen vorhanden.
    •     Der Zugang zu den Gebäuden erfolgt stufenlos (max. 2 cm hohe Schwelle). 
    •     Alle für den Gast nutzbaren Räume sind stufenlos oder mit einem Aufzug zu erreichen.
    •     Alle Türen und Durchgänge sind mindestens 90 cm breit.
    •     Bewegungsflächen sind mindestens 120 cm x 120 cm, meist mindestens 150 cm x 150 cm.
    •     In den Cafés sind unterfahrbare Tische vorhanden.

    WC für Menschen mit Behinderung in der Halle für Aktuelle Kunst

    •     Das WC ist über einen Aufzug mit einer Kabinengröße von 170 cm x 250 cm erreichbar.
    •     Die Bewegungsflächen neben dem WC betragen links 42 cm x 57 cm und rechts 160 cm x 57 cm.
    •     Haltegriffe sind vorhanden und an der rechten Seite hochklappbar.
    •     Das Waschbecken ist unterfahrbar.

    WC für Menschen mit Behinderung im Haus der Photographie

    •     Die Bewegungsflächen neben dem WC sind links 94 cm x 58 cm, rechts 15 cm x 58 cm.
    •     Haltegriffe sind vorhanden und an der linken Seite hochklappbar.
    •     Das Waschbecken ist unterfahrbar.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt. Detaillierte Angaben finden Sie im Prüfbericht am Ende des Textes.

    •     Räume und Flure sind hell ausgeleuchtet.
    •     Es werden Führungen für gehörlose Menschen angeboten.
    •     Es ist keine induktive Höranlage vorhanden.

    Cafés in beiden Hallen

    •     Es gibt Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.
    •     Es gibt Tische, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld einschränken.
    •     Es ist keine elektroakustische Beschallung vorhanden.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für gehörlose oder schwerhörige Menschen

    Kontakt und Beratung

    Deichtorhallen
    Deichtorstraße 1
    20095 Hamburg

    040 - 321030

    www.deichtorhallen.de

    Barrierefreiheit geprüft