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Hamburger Kunsthalle

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    Die Hamburger Kunsthalle gehört zu den bedeutendsten und größten Kunstmuseen Deutschlands. Ihre erstklassige Sammlung führt die Besucher von den mittelalterlichen Altären Meister Bertrams bis zu den Stars der zeitgenössischen Kunst wie Gerhard Richter oder Neo Rauch.

    Nachdem sich 1846 Mitglieder des Hamburger Kunstvereins für ein Kunstmuseum in der Hansestadt stark machten, wurden schon 1.850 Sammlungen der Öffentlichkeit zugängig gemacht. Durch Spenden der Hamburger Bürger wurde der Bau einer Kunsthalle ermöglicht, die 1869 eröffnet wurde. Durch Stiftungen wie der Campeschen Historischen Kunststiftung und der Freunde der Kunsthalle e. V. werden die verschiedenen Sammlungen bis heute vergrößert. In der Kunsthalle Hamburg setzt man sich nicht nur für die Kunst der Gegenwart ein, auch die Erhaltung alter Kunst steht im Fokus.

    Die Hamburger Kunsthalle besteht aus drei markanten Gebäuden: dem ornamentgeschmückten Backsteinbau von 1869, dem neoklassizistischen Erweiterungsbau aus hellem Muschelkalkstein von 1919 und dem 1997 eröffneten weißen Kubus der Galerie der Gegenwart des Architekten Oswald Mathias Ungers. Nach der spektakulären Modernisierung im Mai 2016 präsentiert sich das Museum von außen mit dem wiederbelebten historischen Haupteingang am Gründungsbau und von Innen erwarten die Besucher rundum erneuerte Sammlungsbereiche und ein repräsentativ ausgestaltetes Foyer. Das neu eingerichtete Museumscafe DAS LIEBERMANN und das Cafe-Restaurant THE CUBE laden zu einer Verschnaufpause nach einer Entdeckungstour des Museums ein. So setzt die Kunsthalle mit ihrer zentralen Lage zwischen Hauptbahnhof und Alster auch architektonisch reizvolle Akzente.

    Einen der schönsten Ausblicke auf die Stadt bietet das Bistro der Galerie der Gegenwart, das zusammen mit dem Café Liebermann im historischen Teil des Museums für den kulinarischen Genuss der Besucher sorgt.

    Die Sammlungen der Kunsthalle Hamburg

    In der Sammlung der Alten Meister liegt der Schwerpunkt auf vier Bereichen: die Norddeutsche Kunst um 1400, die Holländische Malerei im 17. Jahrhundert, Italienische Malerei von 1350 bis 1800 und die Französische Malerei des 17. bis 18. Jahrhunderts. Zu sehen sind Gemälde der Alten Meister wie Rembrandt, Lucas Cranach d. Ä. und Rubens. Die Galerie des 19. Jahrhunderts zählt zu den bedeutendsten Sammlungen dieser Zeit, die mit der Romantik beginnen und mit Werken des deutschen Impressionismus enden. Hier findet man Gemälde von Künstlern wie Paul Cezanne, Claude Monet und Edouard Manet. 

    Die herausragende Sammlung der Klassischen Moderne verfügt über Werke von Max Beckmann und Edvard Munch. Auch hängen Werke der Künstlergruppe "Blauer Reiter" und der "Brücke" in der Galerie, die unter den Nationalsozialisten als "entartet" galten und von denen einige Werke in dieser Zeit verschwanden. Weitere Höhepunkte sind die holländische Malerei des 17. Jahrhunderts mit Werken von Rembrandt und Ruisdael, die Malerei der deutschen Romantik mit den umfangreichen Werkgruppen von Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge, sowie zentrale Werke von Adolph Menzel und Max Liebermann.

    Die Kunsthalle Hamburg ist seither bestrebt, diese Sammlung stetig auszubauen. Auch eine Mediensammlung, ein Kupferstichkabinett und die Galerie der Gegenwart, in der Kunst von 1960 bis heute ausgestellt wird, findet man in der Kunsthalle Hamburg. Neben der Sammlung erregt die Hamburger Kunsthalle international Aufmerksamkeit mit hochkarätigen Sonderausstellungen, die jährlich tausende Besucher in die Hansestadt locken.

    Besondere Angebote

    • Es gibt für die Sammlung der Hamburger Kunsthalle sowie für einzelne Sonderausstellungen einen Audioguide
    • Die Abteilung Bildung und Vermittlung bietet ein integratives Kursangebot für sehbehinderte/blinde Menschen und Sehende an

    Eingang

    • Der Eingang in das Museum ist stufenlos möglich
    • Es stehen Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich zur Verfügung

    Ausstellungsräume

    • Die Ausstellungsräume sind stufenlos/per Aufzug zu erreichen
    • Die Ausstellungsgegenstände sind beschriftet
    • Ein Audioguides steht zur Verfügung
    • Es gibt Sitzgelegenheiten in den Ausstellungsräumen
    • Es werden ausleihbare Wanderhocker angeboten

    Café

    • Das Café ist stufenlos/per Aufzug zu erreichen

    Parkplatz/Tiefgarage

     

    • Es gibt ausgewiesene Behindertenparkplätze

    Öffentliches WC

    • Die Toiletten sind stufenlos/per Aufzug zu erreichen.
    • Es ist eine Toilette für Rollstuhlfahrer vorhanden.
    • An beiden Seiten der Toilette sind Haltegriffe angebracht.
    • Das Waschbecken ist mit dem Rollstuhl unterfahrbar.
    • Es ist ein Notruf vorhanden.

    Besondere Angebote

    • Es stehen zwei Leihrollstühle nach vorheriger Reservierung zur Verfügung. 

    Internetseite

    Man kann sich auf der Internetseite oder in Broschüren vorab über die Barrierefreiheit der Einrichtung informieren: http://www.hamburger-kunsthalle.de/index.php/barrierefrei.html

    Ausstellungsräume

    • Der Museumsdienst Hamburg bietet Führungen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) an.

    Kontakt und Beratung

    Hamburg Kunsthalle
    Glockengießerwall 5
    20095 Hamburg

    040 - 4281 31200

    www.hamburger-kunsthalle.de