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Internationales Maritimes Museum

  • Internationales Maritimes Museum © Michael Zapf
  • Internationales Maritimes Museum © Michael Zapf
  • Internationales Maritimes Museum © Internationales Maritimes Museum
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    Im Kaispeicher B hat die weltweit größte private Sammlung maritimer Kostbarkeiten ihre neue Heimat gefunden. Die 2007 eröffnete Ausstellung in der geschichtsträchtigen Speicherstadt ist ein Muss für alle Liebhaber von Schiffsmodellen, U-Booten und Militärgeschichte.

    Maritimes Museum und Hamburg – das gehört eindeutig zusammen. Die Hansestadt ist unvorstellbar ohne die Schifffahrt, und ein Besuch des Internationalen Maritimen Museums in Hamburg ist ein Muss für alle, welche sich für die Facetten des Meeres und der Seefahrt begeistern können. Das Internationale Maritime Museum Hamburg erzählt von Entdeckern und Eroberern, von Kapitänen und Seeleuten und bietet eine Expedition durch 3.000 Jahre Menschheitsgeschichte.

    In dem historischen Gebäude des Kaispeicher B in der Speicherstadt präsentiert Prof. Peter Tamm seine liebevoll zusammengetragene Sammlung. Jahrzehntelang hat Professor Peter Tamm Senior rund 26.000 Schiffsmodelle, 50.000 Konstruktionspläne, 5.000 Gemälde und Grafiken, mehr als 2.000 Filme, 1,5 Millionen Fotografien, 120.000 Bücher und zahlreiche nautische Geräte, historische Uniformen, Militaria und maritime Objekte zusammengetragen.
    Auf zehn Stockwerken und mehr als 11.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche lernen die Besucher Schifffahrts- und Marinegeschichte aus 3.000 Jahren kennen. Damit ist die Ausstellung die weltweit größte private Kollektion dieser Art und bietet Liebhabern der Seefahrt, aber auch allen anderen historisch Interessierten Exponate von kurios bis grausig.

    Maritimes Museum in Hamburg – ein toller Familienausflug

     

    Vater und Sohn, aber natürlich auch die weiblichen Familienmitglieder werden mit glänzenden Augen vor den zahlreichen Modellen stehen, die mit Geduld und Sorgfalt aufgebaut wurden. So gibt es hier das Lego-Modell der Queen Mary 2 aus 780.000 Legosteinen ebenso zu betrachten wie den Schädel des berühmten Piraten Klaus Störtebeker, der hier in der Elbstadt geköpft wurde. Auf Deck Sieben gibt es Exponate aus der bis heute noch geheimnisvollen Tiefsee, und auf Deck Acht können Kunstliebhaber Gemälde mit Seepanoramen auf sich wirken lassen. Die Ausstellung bietet für jeden Geschmack und jede Altersgruppe das Richtige, außerdem werden interessante Führungen angeboten. Auch das Gebäude an sich ist einen Besuch wert, ist der Kaispeicher B doch zehn Jahre älter als die Speicherstadt selbst und somit heute der älteste noch erhaltene Speicher überhaupt.

     

    Das Internationale Maritime Museum erfüllt einige Qualitätskriterien für Menschen mit Sehbehinderung sowie einige Qualitätskriterien für blinde Menschen. Anhand der vorliegenden verlässlichen Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit wurden nachfolgend zusammengestellt.

    Haupteingang Koreastraße 1

    • Entlang des Außenweges zum Eingang ist keine gut tastbare Gehwegbegrenzung vorhanden.
    • Der Eingangsbereich ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Der Eingangsbereich ist durch einen visuellen und taktil wahrnehmbaren Kontrast der Bodenstruktur wahrnehmbar.
    • Eine Passage führt zum Eingangsfoyer des Museums. Beide Räume sind beleuchtet. Es sind keine Hindernisse, z.B. in den Raum ragende Gegenstände vorhanden.
    • Die zwei zu passierenden Türen sind keine Karussell- oder Rotationstüren.  Die Türen bzw. Türrahmen sind visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt.
    • Es handelt sich um Glastüren. Die Tür zum Eingangsfoyer ist mit einer Sicherheitsmarkierung gekennzeichnet. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
    • Die Beschilderung außen, in der Passage und im Eingangsfoyer des Museums ist in einer gut lesbaren Schrift vorhanden. Es besteht ein guter visueller Kontrast.

    Kasse

    • Die Beschilderung der Kasse ist in gut lesbarer, kontrastreicher Schrift vorhanden.
    • Der Tresen ist hell ausgeleuchtet.
    • Das Kassendisplay ist nicht gut erkennbar.

    Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung

    • Bei der zu passierenden Flur-Tür handelt es sich um eine Glastür. Diese ist nicht mit einer Sicherheitsmarkierung gekennzeichnet.
    • Die WC-Tür bzw. der Türrahmen ist visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.

    Ostfahrstuhl und Westfahrstuhl

    • Der Aufzug ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
    • Die Halteposition wird nicht durch Sprache angesagt.
    • Die Etagennummern sind in der Türlaibung oder im Türrahmen taktil erfassbar (nur im Ostfahrstuhl).
    • Bei der Tür zum Westfahrstuhl handelt es sich um eine Glastür. Diese ist nicht mit einer Sicherheitsmarkierung gekennzeichnet.

     

    Treppe vom EG nach oben / Treppenhaus außen (Alternative: Ostfahrstuhl) sowie zentrale Treppe zu den Decks (Alternative: Westfahrstuhl)

    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung und wird (im Treppenhaus außen) an Anfang und Ende der Treppe waagerecht weitergeführt.
    • An Anfang und Ende der Treppe sind taktile Informationen zum Stockwerk vorhanden.
    • Die Treppe ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Die Treppe ist nicht kontrastreich gestaltet.

    Ausstellungsräume, Shop, Gänge und Türen

    • Die Räume sind beleuchtet, Flure hell und blendfrei ausgeleuchtet und kontrastreich gestaltet.
    • Es sind teilweise visuelle und  taktile Kontraste innerhalb der Bodenstruktur vorhanden.
    • In den Räumen sind Hindernisse (Vitrinen, Exponate, Verkaufsflächen) vorhanden.
    • Die Wand kann in den Räumen nur teilweise als Orientierungsleitlinie genutzt werden.
    • Die Exponate kontrastieren meist visuell mit der Umgebung und sind meist gut ausgeleuchtet.

    Zugang zur Schatzkammer, Deck 8 (Alternativen: Treppe, Rampe, Aufzug)

    • An der Treppe steht ein Handlauf beidseitig zur Verfügung.
    • An Anfang und Ende der Treppe sind taktile Informationen zum Stockwerk vorhanden.
    • Mindestens die erste und die letzte Stufe weisen eine visuell kontrastreiche Kante auf.
    • Es besteht ein visueller und taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und der Treppe.
    • Bei der Rampe ist beidseitig ein Handlauf verfügbar.

    Restaurant „Catch of the Day“

    • Der Restauranteingang von der Passage aus ist hell und blendfrei ausgeleuchtet
    • Der Eingangsbereich ist farblich kontrastierend zur Umgebung abgesetzt.
    • Der Eingangsbereich ist nicht durch einen taktil wahrnehmbaren Kontrast der Bodenstruktur wahrnehmbar.
    • Bei Tür von der Passage zum Restaurant ist handelt es sich um eine Glastür. Diese ist nicht mit einer Sicherheitsmarkierung gekennzeichnet. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
    • Im Restaurant sind keine Hindernisse  vorhanden.
    • Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenhunde etc.) dürfen nicht mitgebracht werden.
    • Es gibt Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.
    • Es gibt Tische, bei denen keine Lampen hängen oder stehen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.
    • Die Schrift der Speisekarte ist schnörkellos und kontrastreich gestaltet.
    • Es ist keine Speisekarte in Großschrift verfügbar.
    • Die Speisekarte ist  nicht in Brailleschrift bzw. auf einer barrierefreien Internetseite verfügbar.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für blinde oder sehbehinderte Menschen

    Das Internationale Maritime Museum wurde mit „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung (Menschen, die zeitweise auch auf einen nicht motorisierten Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sein können) und teilweise barrierefrei für Rollstuhlfahrer“ ausgezeichnet und erfüllt u. a. in allen prüfrelevanten Bereichen die nachfolgenden Kriterien oder es stehen entsprechende Alternativen zur Verfügung:

    • Das Museum sowie alle Räume sind stufen- und schwellenlos zu erreichen.
    • Alle Durchgänge und Türen haben eine Mindestbreite von 90 cm, meist mehr als 100 cm.
    • Bewegungsflächen sind mind. 150 cm x 150 cm groß (Ausnahme: vor WC-Tür)

    Des Weiteren erfüllt das Internationale Maritime Museum bis auf wenige Ausnahmen (Bewegungsfläche vor der WC-Tür und Bedientableau im Aufzug) die Qualitätskriterien der Kennzeichnung „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Rollstuhlfahrer“. Anhand der vorliegenden Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit wurden nachfolgend zusammengestellt.

    Haupteingang Koreastraße 1

    • Der Weg außen zum Haupteingang ist 10 m lang und leicht begeh- und befahrbar. Es sind keine Längs- und Querneigungen vorhanden.
    • Die schmalste Durchgangsbreite in Passage und Eingangsfoyer des Museums beträgt 180 cm.
    • Im Foyer sind Sitzgelegenheiten vorhanden.

    Kasse

    • Der Tresen der Ticketkasse ist an der niedrigsten Stelle 75 cm, an der höchsten Stelle 120 cm hoch. Es besteht eine andere, gleichwertige Möglichkeit der Kommunikation.

    Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung

    • Das WC ist über einen Flur erreichbar. Die Flur-Tür besitzt eine lichte Breite von 100 cm. Der Flur ist zunächst 300 cm breit, verengt sich auf den letzten Metern auf 126 cm.
    • Die WC-Tür öffnet nach außen.
    • Die Tür ist 95 cm breit.
    • Die Bewegungsfläche vor/hinter der Tür beträgt 126 cm x 155 cm.
    • Die Bewegungsfläche vor dem WC ist 148 cm x 200 cm, vor dem Waschbecken 135 cm x 200 cm.
    • Die Bewegungsfläche links neben dem WC beträgt 120 cm x 73 cm, rechts 98 cm x 73 cm.
    • Hochklappbare Haltegriffe sind beidseitig in einer Höhe von 79 cm vorhanden.
    • Das Waschbecken ist in einer Höhe von 67 cm mindestens 30 cm unterfahrbar.
    • Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.
    • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.

    Treppe vom EG nach oben / Treppenhaus außen (Alternative: Ostfahrstuhl)

    • Die Treppe führt über 16 Stufen von 17 cm Höhe und hat gerade Läufe.
    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.

    Ostfahrstuhl

    • Die Bewegungsfläche vor dem Aufzug beträgt mindestens 300 cm x 300 cm, beim Ausstieg 300 cm x 500 cm.
    • Die Aufzugstür ist 110 cm breit und die Kabine 210 cm x 160 cm groß.
    • Die Bedienelemente sind nicht auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet und in einer Höhe von 136 und 91 cm angebracht.

    Zentrale Treppe in den Decks (Alternative: Westfahrstuhl)

    • Die Treppe führt über 16 Stufen von 17 cm Höhe und hat gerade Läufe.
    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.

    Westfahrstuhl

    • Dieser Fahrstuhl muss genutzt werden, um die kleinen Räume auf jedem Deck zu sehen, die alternativ über einige Stufen zu erreichen sind (siehe Beschreibung Deck 8). Nur auf Deck 8 gibt es auch eine Rampe als Alternative.
    • Die Bewegungsfläche vor dem Aufzug beträgt mindestens 184 cm x 300 cm.
    • Die Aufzugstür ist 130 cm breit und die Kabine 140 cm x 232 cm groß.
    • Die Bedienelemente sind nicht auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet.

    Ausstellungsräume

    • Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden.
    • Die Exponate sind im Stehen und Sitzen einsehbar. Die Bilder hängen recht tief.
    • Auf Deck 8 führt eine Treppe zur Schatzkammer (Alternativen: Rampe, Aufzug). Die Treppe führt über 5 Stufen von 17 cm Höhe und hat gerade Läufe. Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Die Rampe zur Schatzkammer (Alternativen: Treppe, Westfahrstuhl) ist 10 m lang und hat eine Mindestbreite von 166 cm. Die maximale Längsneigung beträgt 8 %. Beidseitig ist ein Handlauf verfügbar.

    Shop

    • Die schmalste Durchgangsbreite des Shops beträgt 120 cm.
    • Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden.

    Restaurant „Catch of the Day“

    • Im Restaurant beträgt die schmalste Durchgangsbreite 150 cm.
    • Es sind 15 Tische mit insgesamt 72 Sitzplätzen vorhanden.
    • Die Tische sind max. 80 cm hoch und in einer Höhe von 67 cm 30 cm tief unterfahrbar.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen

     

    Das Internationale Maritime Museum erfüllt einige Qualitätskriterien für Menschen mit Hörbehinderung sowie einige Qualitätskriterien für gehörlose Menschen. Anhand der vorliegenden verlässlichen Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit wurden nachfolgend zusammengestellt.

    Allgemeine Angaben

    • Im Eingangsbereich, Eingangsfoyers des Museums, an der Kasse sowie in den Ausstellungsräumen, dem WC, dem Shop und Restaurant gibt es bei einem akustischen Alarm (z.B. Feueralarm) kein optisch deutlich wahrnehmbares Blitz- oder Blinksignal.
    • Es gibt keine induktive Höranlage.

    Aufzüge (Ostfahrstuhl, Westfahrstuhl)

    • Ein abgehender Notruf wird nur akustisch bestätigt.
    • Es stehen alternativ Treppen zur Verfügung.

    Restaurant „Catch of the Day“

    • Es gibt keine Sitzbereiche mit geringen Umgebungsgeräuschen.
    • Eine elektroakustische Beschallung (Musiklautsprecher) ist nicht vorhanden.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für gehörlose oder schwerhörige Menschen

    Kontakt und Beratung

    Internationales Maritimes Museum
    Koreastraße 1 (Kaispeicher B)
    20457 Hamburg

    040 - 3009 2300

    www.imm-hamburg.de 

    Barrierefreiheit geprüft

    Barrierefreiheit geprüft