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Wälderhaus: Erlebnisausstellung

  • Wälderhaus © SDW
  • Wälderhaus © Johannes Arlt
  • Wälderhaus © SDW
  • Wälderhaus © Johannes Arlt
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    Das Wälderhaus in Hamburg veranschaulicht auf eine völlig neue, eindrucksvolle und faszinierende Art und Weise die Thematik und Zusammenhänge von Wald, Umwelt und Nachhaltigkeit. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald verbindet mit ihrem Projekt Wälderhaus die programmatische Aufforderung, Wald und Nachhaltigkeit unmittelbar in den urbanen Raum zu denken und zu integrieren.

    Im Wälderhaus können die Besucher die kleinsten Lebewesen im Waldboden entdecken und die Waldtiere auf ihrem Weg in die Stadt begleiten. Im Mittelpunkt des Wälderhauses steht das Science Center Wald, in dem alles Wissenswerte über das Ökosystem Wald und die Stadtnatur vermittel wird. Auf 600 Quadratmetern, über zwei Etagen und an rund 80 Erkundungs- und Mikroskopierstationen wird die Fülle von Aspekten des Waldes erlebbar.

    „Was ist Wald“? Diese und weitere Fragen rund um unsere heimischen Wälder beantwortet das Science Center Wald. Im Science Center können die Besucher in die wunderbare Welt des Waldes eintauchen und sich von seiner Vielfalt und Fülle überraschen lassen. Spannende Filmvorführungen im Kobelkino und das Wälderlabor mit 200 Holzarten aus der ganzen Welt runden das Ausstellungserlebnis ab.

    Das Science Center Wald richtet sich an Erwachsene, Familien, Fachgruppen und Schulklassen. Ein vielseitiges Veranstaltungsprogramm haben wir speziell für Schulen entwickelt.

     

    Das Wälderhaus – Science Center Wald erfüllt einige Qualitätskriterien für Menschen mit Sehbehinderung sowie einige Qualitätskriterien für blinde Menschen. Anhand der vorliegenden verlässlichen Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit wurden nachfolgend zusammengestellt.

    Allgemein

    • Bei den zu passierenden Türen handelt es sich nicht um Karussell- oder Rotationstüren.
    • Räume, Flure, Treppen Aufzug sind beleuchtet bzw. hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Im Gebäude sind keine gut tastbaren Orientierungshilfen im Fußboden vorhanden oder andere bauliche Elemente zur Orientierung nutzbar.
    • Im Gebäude sind keine Leitstreifen als Bodenindikatoren vorhanden.
    • Die Wand kann in der Regel nicht als Orientierungsleitlinie genutzt werden.

    Haupteingang Wälderhaus

    • Der Eingangsbereich ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Der Eingangsbereich ist farblich kontrastierend zur Umgebung abgesetzt.
    • Die Beschilderung des Haupteingangs Wälderhaus ist in einer gut lesbaren Schrift vorhanden. Es besteht ein guter visueller Kontrast.
    • Die zwei Doppeltüren sind nicht visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt. Die Bedienelemente sind nicht visuell kontrastreich gestaltet, aber taktil erfassbar.
    • Ein Nebeneingang ist über außen über Treppen erreichbar und führt innen über eine Treppe oder alternativ einen Aufzug ins EG.

    Zentraler Eingangsbereich mit Kasse/Rezeption/Empfang, Shop und Zugang zu allen Bereichen

    • Die Beschilderung ist in einer gut lesbaren Schrift vorhanden. Zwischen Schrift und Hintergrund besteht ein guter Hell-Dunkel-Kontrast.
    • Der Tresen von Kasse/Empfang/Rezeption ist hell ausgeleuchtet.
    • Es sind Hindernisse im Raum (Waren im Shop, Aufsteller) vorhanden.
    • Die Waren des Shops sind gut ausgeleuchtet und kontrastieren visuell mit der Umgebung.

    Ausstellungsräume EG und 1. OG

    • Die Zugangstür zur Ausstellung im EG sowie die Ausgangstür der Ausstellung im 1. OG sind Glastüren und nur zum Teil mit Sicherheitsmarkierungen gekennzeichnet. Die Bedienelemente sind visuell kontrastreich gestaltet und taktil erfassbar.
    • In den Räumen sind visuelle Kontraste (im 1. OG nur teilweise) und taktile Kontraste (nur im EG) innerhalb der Fußbodenstruktur vorhanden.
    • Es sind Hindernisse (Bäume, Ausstellungsgegenstände) vorhanden.
    • Die Exponate kontrastieren teilweise visuell mit der Umgebung.
    • Die Exponate sind gut ausgeleuchtet.

    Treppe auf dem Weg von der Ausstellung EG zu OG (Alternative: Aufzug)

    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung und wird an Anfang und Ende der Treppe für 8 cm waagerecht weitergeführt.
    • Es sind keine taktilen Informationen zum Stockwerk vorhanden.
    • Die Stufen weisen keine visuell kontrastreiche Kante auf.
    • Es besteht kein visueller oder taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und der Treppe.

    Aufzug vom Eingangsbereich zum Ausstellungsraum im 1. OG (Alternative: Treppen)

    • Bedienelemente/die Beschilderung weisen keinen guten Hell-Dunkel-Kontrast auf.
    • Bedienelemente/die Beschilderung sind taktil erfassbar.
    • Die Beschilderung ist nicht in Brailleschrift vorhanden.
    • Die Halteposition wird nicht durch Sprache angesagt.
    • Die Etagennummern sind nicht in der Türlaibung oder im Türrahmen taktil erfassbar.
    • Ein abgehender Notruf wird akustisch bestätigt.

    Zentrale Treppe vom Eingangsbereich zum 1. OG (Alternative: Aufzug)

    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Es sind keine taktilen Informationen zum Stockwerk vorhanden.
    • Die Stufen weisen keine visuell kontrastreiche Kante auf.
    • Es besteht ein kein visueller und taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und der Treppe.

    Galerie im 1. OG

    • Der Flur ist nicht visuell kontrastreich gestaltet.
    • Es sind keine Hindernisse, z.B. in den Raum ragende Gegenstände vorhanden.

    Restaurant Wilhelms / Café der Ausstellung, EG

    • Es gibt Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.
    • Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenhunde etc.) dürfen mitgebracht werden.
    • Es sind keine Hindernisse, z.B. in den Raum ragende Gegenstände vorhanden.
    • Die Schrift der Speisekarte ist schnörkellos und kontrastreich gestaltet.
    • Es ist keine Speisekarte in Großschrift, in Brailleschrift oder auf einer barrierefreien Internetseite verfügbar.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für blinde oder sehbehinderte Menschen

    Das Wälderhaus – Science Center Wald wurde mit „Barrierefreiheit geprüft – barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung (Menschen, die zeitweise auch auf einen nicht motorisierten Rollstuhl oder eine Gehhilfe angewiesen sein können)“ und „Barrierefreiheit geprüft – teilweise barrierefrei für Menschen im Rollstuhl“ ausgezeichnet und erfüllt u. a. in allen prüfrelevanten Bereichen die nachfolgenden Kriterien oder es stehen entsprechende Alternativen zur Verfügung:

    • Alle Räume sind stufenlos zu erreichen.
    • Alle Durchgänge/Türen haben eine Mindestbreite von 90 cm.
    • Bewegungsflächen sind mindestens 150 cm x 150 cm groß.
    • Die zu passierenden Türen sind keine Karussell- oder Rotationstüren.

    Anhand der vorliegenden verlässlichen Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit wurden nachfolgend zusammengestellt.

    Haupteingang Wälderhaus

    • Die zwei Doppeltüren im Haupteingang sind 120 cm breit.
    • Ein Nebeneingang ist über außen über Treppen erreichbar und führt innen über eine Treppe oder alternativ einen Aufzug ins EG.

    Zentraler Eingangsbereich mit Kasse/Rezeption/Empfang, Shop und Zugang zu allen Bereichen

    • Die schmalste Durchgangsbreite des Raumes beträgt 150 cm.
    • Es sind Sitzgelegenheiten vorhanden.
    • Der Tresen der Ticketkasse ist an der niedrigsten Stelle 82 cm, an der höchsten Stelle 102 cm hoch.
    • Die Waren des Shops sind im Stehen und Sitzen einsehbar.

    Ausstellungsräume im EG und 1. OG

    • Die Tür zum Ausstellungsraum im EG ist 90 cm breit.
    • Die schmalsten Durchgangsbreiten der Ausstellungsräume betragen 90 cm im EG und 110 cm im 1. OG.
    • Im 1. OG sind Sitzgelegenheiten vorhanden.
    • Im EG befindet sich ein ca. 5 m langer Bereich, der geschottert ist und mit Bäumen rechts und links einen Wald simulieren soll. Durch dieses Schotterbett kann ein Rollstuhlfahrer nicht ohne fremde Hilfe rollen. Da der Betrieb ab 1. Juli 2015 ein Integrationsbetrieb ist, sind die Mitarbeiter an der Kasse angehalten, den Schotter kurzzeitig zur Seite zu kehren, bis der Rollstuhlfahrer die Besichtigung der Ausstellung im EG beendet hat.
    • Der Weg zum Ausstellungsraum im 1. OG führt über eine Galerie. Diese verengt sich teilweise auf 130 cm.
    • Die Exponate sind im Stehen und Sitzen einsehbar.

    Treppe auf dem Weg von der Ausstellung EG zu OG (Alternative: Aufzug, Treppe)

    • Die Treppe führt über mehr als 20 Stufen von 17 cm Höhe und hat gerade Läufe.
    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Rollstuhlfahrer fahren durch die Ausstellung zurück und mit dem Aufzug ins 1. OG.

    Aufzug vom Eingangsbereich zum Ausstellungsraum im 1. OG (Alternative: Treppen)

    • Die Bewegungsflächen vor dem Aufzug betragen mindestens 200 cm x 200 cm.
    • Die Aufzugstür ist 90 cm breit und die Kabine 110 cm x 210 cm groß.
    • Die Bedienelemente sind nicht auf einem horizontalen Bedientableau angeordnet.

    Zentrale Treppe vom Eingangsbereich zum 1. OG (Alternative: Aufzug, Treppe)

    • Die Treppe führt über 27 Stufen von 19 cm Höhe und hat gerade Läufe.
    • Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.

    Restaurant Wilhelms/Café der Ausstellung, EG

    • Im Restaurant beträgt die schmalste Durchgangsbreite 110 cm.
    • Es sind 55 Tische mit insgesamt 110 Sitzplätzen vorhanden.
    • Die Tische sind max. 80 cm hoch und in einer Höhe von 67 cm 30 cm tief unterfahrbar.

    Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung, EG

    • Die WC-Tür öffnet nach außen. Die Bewegungsfläche beträgt hier 300 cm x 300 cm.
    • Die Bewegungsfläche vor WC und Waschbecken beträgt 175 cm x 180 cm.
    • Die Bewegungsfläche links neben dem WC beträgt 99 cm x 70 cm, rechts 99 cm x 70 cm.
    • Hochklappbare Haltegriffe sind beidseitig in einer Höhe von 85 cm vorhanden.
    • Das Waschbecken ist in einer Höhe von 67 cm mindestens 30 cm unterfahrbar.
    • Der Spiegel ist im Stehen und Sitzen einsehbar.
    • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur) vorhanden.

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen

     

    Das Wälderhaus – Science Center Wald erfüllt einige Qualitätskriterien für Menschen mit Hörbehinderung sowie einige Qualitätskriterien für gehörlose Menschen. Anhand der vorliegenden verlässlichen Informationen können Sie die individuelle Eignung für sich prüfen.

    Einige Hinweise zur Barrierefreiheit haben wir nachfolgend zusammengestellt.

    Allgemeine Informationen

    • Bei einem akustischen Alarm (z.B. Feueralarm) gibt es kein optisch deutlich wahrnehmbares Blitz- oder Blinksignal.
    • Es gibt keine induktive Höranlage.

    Aufzug vom Eingangsbereich zum 1. OG (Alternative: Treppen)

    • Ein abgehender Notruf wird akustisch, nicht optisch bestätigt.
    • Restaurant Wilhelms / Café der Ausstellung, EG
    • Es gibt Tische, bei denen keine Lampen hängen oder stehen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.
    • Es gibt Sitzbereiche mit geringen Umgebungsgeräuschen.
    • Eine elektroakustische Beschallung (Musiklautsprecher) ist vorhanden und kann bei Bedarf abgeschaltet werden.

     

    Prüfbericht DSFT Berlin

    Download PDF-Prüfbericht für gehörlose oder schwerhörige Menschen

    Kontakt und Beratung

    Science Center Wald
    Am Inselpark 19
    21109 Hamburg

    040 - 3021 56530

    www.waelderhaus.de 

    Barrierefreiheit geprüft

    Barrierefreiheit geprüft