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Kampnagel

  • Kampnagel © Frederik Roeh
  • Kampnagel Foyer © Frederik Roeh
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    Kampnagel ist Deutschlands größte freie Spiel- und Produktionsstätte und zählt zu den international bedeutendsten Bühnen für darstellende Künste.

    Seinem Publikum bietet Kampnagel eine Bandbreite unterschiedlicher Programme von internationalen Gastspielen, dem Sommerfestival und den Themenreihen über Produktionen der freien Hamburger Szene bis hin zum Jugendtheater und der Nachwuchsförderung.

    Die Programmgestaltung zeigt ein breites Spektrum an ästhetischen Positionen und wegweisenden Tendenzen nicht nur in Theater, Tanz und Performance, sondern auch Musik, Bildender Kunst oder Architektur. 1984, nach der Zwischennutzung des Deutschen Schauspielhauses und den Besetzungsproben-Festivals freier Theatergruppen, wurde Kampnagel in einen multifunktionalen Bühnenkomplex umgebaut. Jede Spielzeit lockt nun zehntausende Besucher mit seinen sechs Bühnen, Kino, Probenräumen und Restaurant.

    Allgemeine Informationen

    • Bei den Türen handelt es sich nicht um Karussell- oder Rotationstüren.
    • Glastüren sind als solche klar erkennbar (Ausnahme: Eingangstür des Restaurants).
    • Die Türen bzw. der Türrahmen sind visuell kontrastreich zur Umgebung abgesetzt (Ausnahme: WC-Tür).
    • Die Türen zu den Veranstaltungsräumen werden durch das Personal geöffnet.
    • Im Außen- und Innenbereich sind keine Leitstreifen als Bodenindikatoren vorhanden.
    • Im Innenbereich sind keine gut tastbaren Orientierungshilfen im Fußboden vorhanden oder andere bauliche Elemente zur Orientierung nutzbar.
    • In Räumen und Fluren sind, mit Ausnahme von Sitzmöbeln, keine Hindernisse, z.B. in den Raum ragende Gegenstände, vorhanden.

    Eingang

    • Der Platz vor Eingang und Kasse verfügt nicht über klar sichtbare und taktil erfassbare Gehwegsbegrenzungen.
    • Der Eingang ist über eine Treppe und eine Rampe erreichbar.
    • Die Treppe ist hell und blendfrei ausgeleuchtet. Es besteht ein (schwacher) visueller und taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und der Treppe. Mindestens die erste und die letzte Stufe weisen eine visuell kontrastreiche Kante auf. Ein Handlauf steht nicht zur Verfügung.
    • Der Eingangsbereich ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Der Eingangsbereich ist durch einen visuellen und taktil wahrnehmbaren Kontrast der Bodenstruktur wahrnehmbar.

    Theaterkasse

    • Bei der Treppe im Kassenraum weisen mindestens die erste und die letzte Stufe eine visuell kontrastreiche Kante auf. Die Treppe ist hell und blendfrei ausgeleuchtet. Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Der Tresen der Ticketkasse ist hell ausgeleuchtet.
    • Das Kassendisplay verfügt über kleine Schrift.

    Foyer und Veranstaltungsräume K1, K2, K4, K6 und P1

    • Die Räume sind beleuchtet.
    • Die Wand kann nicht als Orientierungsleitlinie genutzt werden.
    • Der Saal K1 ist über einen Flur erreichbar. Der Flur ist hell und blendfrei ausgeleuchtet und visuell kontrastreich gestaltet. Die Wand ist als Orientierungsleitlinie nutzbar.

    Restaurant „Casino“

    • Das Restaurant ist über eine Rampe oder eine Treppe von innen erreichbar sowie über eine Glastür von außen. Bei Rampe und Treppe ist beidseitig ein Handlauf verfügbar. Mindestens die erste und die letzte Treppenstufe weisen eine visuell kontrastreiche Kante auf. Die Markierungen sind allerdings nicht mehr so gut zu erkennen. Die Treppe ist hell und blendfrei ausgeleuchtet. Es besteht kein visueller oder taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und der Treppe.
    • Der Eingangsbereich ist hell und blendfrei ausgeleuchtet.
    • Der Eingangsbereich ist nicht durch einen visuellen und taktil wahrnehmbaren Kontrast der Bodenstruktur wahrnehmbar.
    • Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenhunde etc.) dürfen mitgebracht werden.
    • Es gibt Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.
    • Die Schrift der Speisekarte ist schnörkellos und kontrastreich gestaltet.
    • Es ist keine Speisekarte in Großschrift oder in Brailleschrift verfügbar.

    Bar im Foyer

    • Assistenzhunde (Begleithunde, Blindenhunde etc.) dürfen mitgebracht werden.
    • Es gibt keine Tische mit heller und blendfreier Beleuchtung.

    Beschilderung

    • Die Beschilderung ist in einer gut lesbaren Schrift vorhanden. Es besteht ein guter Hell-Dunkel-Kontrast.
    • Im Foyer sind wesentliche Informationen ebenfalls bildhaft dargestellt.

     

    Detaillierter Prüfbericht mit Fotos (DSFT Berlin)

    Download PDF-Prüfbericht für blinde oder sehbehinderte Menschen

    Parkplatz

    • Es sind zwei gekennzeichnete Parkplätze für Menschen mit Behinderung vorhanden. Die Breite beträgt 360 cm, die Länge 500 cm.
    • Der Weg vom Parkplatz zum Eingangsbereich ist nicht leicht begeh- oder befahrbar.
    • In unmittelbarer Nähe zum Veranstaltungsort steht ebenfalls ein Parkhaus zur Verfügung.

    Eingangsbereich / Weg außen

    • Der Platz vor dem Eingang ist leicht begeh- oder befahrbar.
    • Die maximale Längsneigung des Weges beträgt an der Rampe 12,6 % über eine Länge von 9 m, die maximale Querneigung beträgt 1,7 % über eine Länge von 5 m.
    • Alternativ zur Rampe führt eine Treppe zum Eingang. Die Treppe führt über 4 Stufen von 10 cm Höhe und hat gerade Läufe. Ein Handlauf steht nicht zur Verfügung.
    • Die Eingangstür ist bei Öffnung beider Flügel (Hilfe durch das Personal vor Ort) 130 cm breit.
    • Das Eingangs-Foyer umfasst Garderobe, Bar und Information sowie die Zugänge zu allen Veranstaltungsräumen sowie zum WC.

    Kasse

    • Die Schwelle der Eingangstür zur Kasse ist 3 cm hoch.
    • Die Bewegungsfläche vor/hinter der Tür beträgt 120 cm x 210 cm.
    • Der Tresen der Ticketkasse ist an der höchsten Stelle 118 cm, an der niedrigsten Stelle 98 cm hoch.
    • Die Treppe im Kassen-Foyer führt über 3 Stufen von 15,2 cm Höhe. Die Treppe hat keine geraden Läufe. Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Alternativ ist eine Rampe verfügbar. Die Rampe ist 3,8 m lang und hat eine Mindestbreite von 127 cm. Die maximale Längsneigung beträgt 22 %. Einseitig ist ein Handlauf verfügbar.

    Veranstaltungsräume K1, K2, K4, K6, P1

    • Die Türen zu den Räumen werden bei Veranstaltungen durch das Personal geöffnet.
    • Die auf dem Weg zu K1 zu passierende Rampe ist 4,80 m lang und hat eine Mindestbreite von 430 cm. Die maximale Längsneigung beträgt 12,8 %. Es ist kein Handlauf verfügbar. Die Bewegungsfläche vor der Rampe beträgt mindestens 150 cm x 150 cm, am Ende der Rampe 130 cm x 130 cm.
    • Der Abstand zwischen den Sitzreihen beträgt 50 cm (K1, K6, P1) und 60 cm (K2).
    • In den Sälen K1, K2, K6 und P1 sind Plätze für Rollstuhlfahrer in der 1. Reihe verfügbar.
    • Saal K4 ist flexibel bestuhlbar.

    Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung

    • Die WC-Tür öffnet nach außen.
    • Die Bewegungsfläche vor WC und Waschbecken ist 155 cm x 145 cm.
    • Die Bewegungsfläche links neben dem WC beträgt 86 cm x 55 cm, rechts 85 cm x 55 cm.
    • Hochklappbare Haltegriffe sind beidseitig in einer Höhe von 89 cm vorhanden.
    • Das Waschbecken ist in einer Höhe von 67 cm mindestens 30 cm unterfahrbar.
    • Es ist ein Alarmauslöser (Schnur und Knopf) vorhanden.

    Bar im Foyer

    • Es sind 4 Tische mit insgesamt 16 Sitzplätzen vorhanden, die max. 80 cm hoch und in einer Höhe von 67 cm 30 cm tief unterfahrbar sind.
    • Der Bartresen hat eine Höhe von 120 cm, im abgesenkten Bereich von 90 cm.

    Restaurant „Casino“

    • Der Weg außen zum Restaurant ist leicht begeh- oder befahrbar.
    • Eine Treppe führt außen über 4 Stufen von 14,5 cm Höhe zum Restauranteingang. Die Treppe hat gerade Läufe. Ein Handlauf steht beidseitig zur Verfügung.
    • Alternativ ist der Zugang über eine Rampe von innen möglich. Die Rampe ist 7,3 m lang und hat eine Mindestbreite von 133 cm. Die maximale Längsneigung beträgt 12,8 %. Beidseitig ist ein Handlauf verfügbar.
    • Die Bewegungsfläche vor/hinter der Restauranttür beträgt mindestens 130 cm x 210 cm.
    • Es sind 40 Tische mit insgesamt 160 Sitzplätzen vorhanden. Diese sind max. 80 cm hoch und in einer Höhe von 67 cm 30 cm tief unterfahrbar.Eine Verbindungstür ermöglicht den direkten Zugang innen zwischen Eingangsfoyer, WC und Restaurant.

    Detaillierter Prüfbericht mit Fotos (DSFT Berlin)

    Download PDF-Prüfbericht für Rollstuhlfahrer oder gehbehinderte Menschen

     

    Allgemeine Informationen

    • Im öffentlichen WC, im Foyer sowie den Gastronomie-Bereichen gibt es bei einem akustischen Alarm (z.B. Feueralarm) ein optisch deutlich wahrnehmbares Blitz- oder Blinksignal.
    • An der Kasse, in den Veranstaltungsräumen und in den Gastronomie-Bereichen gibt es keine induktive Höranlage.

    Restaurant „Casino“ und Bar im Foyer

    • Es gibt keine Sitzbereiche mit geringen Umgebungsgeräuschen.
    • Es gibt keine Tische, an denen keine Lampen stehen oder hängen, die das Gesichtsfeld bzw. den Blickkontakt stören.

    Detaillierter Prüfbericht mit Fotos (DSFT Berlin)

    Download PDF-Prüfbericht für gehörlose oder schwerhörige Menschen

    Kontakt und Beratung

    Kampnagel
    Jarrestraße 20
    22303 Hamburg

    040 - 2709 4949

    www.kampnagel.de 

    Barrierefreiheit geprüft

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