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Grind&Shine Inc. by Cake&Cash presents Eva urovec & Selina Lampe
  • Ausstellungen

© Eva Ďurovec und Selina Lampe

Welche Farben haben Machtstrukturen und ihre Wege im Alltag? In den Arbeiten von Eva urovec finden sich zahlreiche feingliedrige Schriften und Zeichnungen, die sich als eine Art Mapping der persönlichen Arbeits- und Lebensbedingungen entpuppen. Die verschiedenen Symbole sind farbig markiert und erscheinen so als konkretes System, welches sich in einer Fülle an Informationen nachverfolgen lässt. Diese zeichenhaften Anhäufungen von der täglich verrichteten Arbeit, werden wiederum zu Objekten auf Papier oder Holz und das gesammelte Material bekommt somit Form und Gestalt.


„I am focused and at the same time disoriented, tired to death but so powerful.“ – aus notes from the first year of our existence, Eva urovec, Selina Lampe, 2021


Seit letztem Jahr arbeitet Eva urovec zusammen mit Selina Lampe an einer umfangreichen Dokumentation ihrer jeweiligen Rollen als Mütter und Künstler:innen, der Care-Arbeit, die sie verrichten und den Rahmenbedingungen von künstlerischer Arbeit. Die beiden verwenden dafür ein Leporello als eine Plattform des Dialogs, Austausches und der Wissensweitergabe. Das Leporello wird in einer der drei Vitrinen gezeigt und über die Ausstellungszeit unterschiedlich aufgeblättert und platziert. Eva fing Ende 2019 an, auf diese Weise ihre Gedanken zu protokollieren, bis sie das Tagebuch ein halbes Jahr später an Selina übergab, die es auf der umgekehrten Seite fortführte. Die detailliert festgehaltenen Erfahrungen der beiden wirken in ihrer händischen Ausführung wie ein Gegenpol zur digitalen Informationsflut, die in ihrer Immaterialität stets unüberblickbar bleibt. notes from the first year of our existence zeigt über eine Zeitspanne von anderthalb Jahren eine lange Reihe von verrichteter Arbeit, von Lernen und Ausprobieren, macht sie greif- und sichtbar mit einer unmittelbaren Transparenz und Ehrlichkeit.


Die Arbeitsweise von Eva urovec ist nicht nur dokumentarisch, sondern entwickelt ihre eigene Widerständigkeit. Es geht um ein Aufdröseln der Strukturen, um eine Verortung und Orientierung in und außerhalb dieser, aber auch darum Kraft zu schöpfen für die Alltagsbewältigung. Die Dokumentation des Vorangegangenen verweist auf historische und soziale Referenzen. Dabei geht es nicht darum mit Masse Eindruck zu schaffen, sondern einen Raum für Bedürfnisse herzustellen, sie zu teilen und ökonomische Verhältnisse aufzuzeigen, die wiederum exemplarisch für zahlreiche andere Perspektiven stehen. Arbeitsbedingungen als Künstler:in, als Mutter, als Arbeiter:in sind verstrickt in ihren Wiederholungen, deren Kontinuität in urovecs Linienmeer deutlich wird.

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