IN THE HEART OFANOTHER COUNTRY
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IN THE HEART OFANOTHER COUNTRY
© Etel Adnan, Mount Tamalpaïs 2015 © Etel Adnan

Meine Abwesenheit war ein Exil vom Exil. – Etel Adnan, Im Herzen des Herzens eines anderen Landes

In the Heart of Another Country erkundet den Heimatbegriff als Gefühl der Sehnsucht und Zugehörigkeit von Künstler*innen verschiedener Diasporagruppen. Die Ausstellung widmet sich der Frage, in welcher Weise physische Bewegung – Mobilität über Ländergrenzen hinweg – die Rahmenbedingungen des internationalen zeitgenössischen Kunstschaffens formten. Auf ihren Migrationsrouten durchquerten die Künstler*innen Süd- und Westasien, Afrika und die Karibik. Die meisten von ihnen leben heute über die ganze Welt verstreut und weit von den Orten entfernt, zu denen sie sich ursprünglich zugehörig fühlten.

Mit mehr als 140 Kunstwerken aus der internationalen Sammlung der Sharjah Art Foundation, VAE, präsentiert In the Heart of Another Country die Arbeit von 61 Künstler*innen aller Kunstrichtungen. Viele dieser Werke wurden bisher selten oder nie außerhalb ihres ursprünglichen Zusammenhangs ausgestellt. Die Exponate reichen von frisch restaurierten Installationen bis zu aktuellen Neuerwerbungen, die verbunden sind durch ein gemeinsames Narrativ der Zugehörigkeit.


In the Heart of Another Country steht für das Ziel der Sharjah Art Foundation, mit ihrer Sammlung Kunst zu zeigen, die Ost-Ost- und Süd-Süd-Bündnisse postuliert, und an einem Schnittpunkt zusammenzuführen, um eine fruchtbare Grundlage für eine vielstimmige und inklusive Kunstgeschichte zu schaffen.

In the Heart of Another Country wird veranstaltet von den Deichtorhallen Hamburg und der Sharjah Art Foundation, UAE.
Die Ausstellung wurde kuratiert von Dr. Omar Kholeif, Director of Collections and Senior Curator, Sharjah Art Foundation, UAE.
Ausstellungsdesign und Architektur: Todd Reisz.

Künstler*innen:

Bani Abidi, Sarah Abu Abdallah, Lawrence Abu Hamdan, Etel Adnan, Latif Al Ani, Khadim Ali, Halil Altindere, Minam Apang, Rasheed Araeen, Thuraya Al-Baqsami, Shiraz Bayjoo, Semiha Berksoy, Huma Bhabha, Huguette Caland, CAMP, Tony Chakar, Saloua Raouda Choucair, Tiffany Chung, Monir Shahroudy Farmanfarmaian, Simone Fattal, Marcos Grigorian, Abbas Habiballa, Joana Hadjithomas & Khalil Joreige, Rokni Haerizadeh, Taloi Havini, Susan Hefuna, Adam Henein, Lubaina Himid, Emily Jacir, Hayv Kahraman, Ali Kazim, Amal Kenawy, Aisha Khalid, Anuar Khalifi, David Koloane, Farideh Lashai, Tala Madani, Taus Makhacheva, Jumana Manna, Marwan, Ibrahim Massouda, Ahmed Mater, Ahmed Morsi, Fateh Moudarres, Khalil Rabah, Michael Rakowitz, Marwan Rechmaoui, Ibrahim El-Salahi, Mohan Samant, Hrair Sarkissian, Hassan Sharif, Wael Shawky, Anwar Jalal Shemza, Ahmed Shibrain, Shahzia Sikander, Rayyane Tabet, Richard Lokiden Wani, Nari Ward, Lionel Wendt, Kamal Youssef, Akram Zaatari

Über die Sharjah Art Foundation Collection
Neuerwerbungen und Auftragsarbeiten für die Sharjah Biennal und die Stiftung lieferten den Startschuss für die Sammlung der Sharjah Art Foundation. Inzwischen ist sie zu einer der herausragendsten Sammlungen des Nahen Ostens angewachsen, die sich zum Ziel gesetzt hat, das Leben von Kunstinteressierten durch Neuerwerbungen und Wanderausstellungen bedeutender Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst auf lokaler und internationaler Ebene zu bereichern. Ihre mehr als 1.300 Werke bilden künstlerische Strömungen von den 1920er Jahren bis in die heutige Zeit über eine immer breitere Palette von Kunstrichtungen und -formen ab. Angesichts der historischen Rolle der Hafenstadt Sharjah als regionale Handelsroute dient die Sammlung als Knotenpunkt, an dem die Kulturen über moderne und zeitgenössische Kunst miteinander in Kontakt treten. Die Sammlung versucht eine Neufassung der Kunstgeschichte durch ihre Verortung in einer Süd-Süd- und Ost-Ost-Perspektive. Gleichzeitig ermöglicht sie einen alternativen Blick, der Aspekte wie Inklusion, Intergenerationalität und Transkulturalität in der Kunstgeschichte stärker betont.

Über die
Sharjah Art Foundation
Die Sharjah Art Foundation versteht sich als Förderin, Impulsgeberin und Produzentin zeitgenössischer Kunst im Emirat Sharjah und der angrenzenden Region und steht im Dialog mit der internationalen Kunstszene. Unter der Leitung ihrer Gründerin, der Kuratorin und Künstlerin Hoor Al Qasimi, verfolgt die Stiftung ein experimentelles und vielfältiges Programm, um die Produktion und Präsentation zeitgenössischer Kunst zu fördern, die eigenständige Kultur der Region zu bewahren und zu würdigen und ein gemeinsames Verständnis der transformierenden Rolle der Kunst zu vermitteln. Zu den wichtigsten Initiativen der Stiftung gehört die Veranstaltung der Sharjah Biennial, die bereits seit vielen Jahren zeitgenössische Künstler*innen aus aller Welt präsentiert. Auf ihren jährlichen March-Meetings kommen internationale Kunstexpert*innen und Künstler*innen zusammen. Darüber hinaus vergibt die Stiftung Stipendien und Residenzen an Künstler*innen, Kurator*innen und Kulturproduzent*innen sowie anspruchsvolle und experimentelle Auftragsarbeiten, veranstaltet eine Vielzahl von Wanderausstellungen und veröffentlicht wissenschaftliche Publikationen.

Die Stiftung wurde 2009 mit dem Ziel gegründet, die Sharjah Biennale programmatisch zu erweitern. Sie bietet Künstler*innen und Kultureinrichtungen in der Golf-Region wertvolle Ressourcen und dient als Plattform für lokale, regionale und internationale Entwicklungen im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Die Stiftung engagiert sich ganz gezielt für die Förderung und den Erhalt des kulturellen Lebens und Erbes von Sharjah. Zu diesem Zweck veranstaltet sie ganzjährig Ausstellungen, Performances, Filmvorführungen und Bildungsprogramme in der Stadt und im gesamten Emirat, oft in historischen Gebäuden, die zu Kultur- und Gemeinschaftszentren umfunktioniert wurden. Die stetig wachsende Sammlung zeugt von der Unterstützung der Stiftung für neue Projekte zeitgenössischer Künstler*innen sowie von ihrer Anerkennung für den Beitrag der Pioniere der modernen Kunst auf regionaler und internationaler Ebene.

Die Sharjah Art Foundation ist eine rechtlich unabhängige öffentliche Einrichtung, die per Emiri-Dekret gegründet wurde und durch staatliche Mittel, Zuschüsse von nationalen und internationalen gemeinnützigen und kulturellen Organisationen, Unternehmenssponsoren und individuellen Förderern unterstützt wird. Ihre Ausstellungen sind kostenlos und öffentlich.


 

Dies ist ein Eintrag aus der Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion Hamburg.
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