Rico, Oskar und die Tieferschatten
  • Theater

Hamburger Kammerspiele
© Johannes Beschoner

Nach dem Roman von Andreas Steinhöfel

Rico, elf, ist "tiefbegabt" – zwar denkt er gut und viel, aber es dauert immer etwas länger als bei anderen Leuten. Und wenn er aufgeregt ist, klackern die Gedanken in seinem Kopf wild durcheinander. Zusammen mit seiner Mutter wohnt er in der Dieffenbachstr. 93 in Berlin-Kreuzberg. Als er eines Tages Oskar kennenlernt, erkennt er schnell, dass dieser ganz anders ist als er: nämlich hochbegabt, aber übervorsichtig. Entgegen aller Erwartungen werden die beiden zu besten Freunden. Plötzlich verschwindet Oskar, und Rico ahnt, dass der berüchtigte Entführer "Mister 2000" damit zu tun hat. Wohl oder übel muss Rico über sich selbst hinauswachsen und klärt ganz nebenbei auch das Geheimnis der unheimlichen Tieferschatten im Hinterhaus auf. 

Über die Figur „Rico“ sagte Andreas Steinhöfel: „Ich wollte immer eine Figur erschaffen, die ganz vielen Kindern aus der Seele spricht. „Rico“ ist der beste Wurf, der mir bisher geglückt ist… Ich kriege Lawinen von Post aus allen Schulformen, und jedes Mal steht da drin: Endlich fühlt und denkt mal einer so wie ich. Rico darf Fehler machen, Rico tappst von einem Fettnapf in den nächsten und springt auch noch darin rum. Der muss nicht perfekt sein. Kürzlich hatte ich eine Lesung, da habe ich den Schülern gesagt: Lasst euch nicht sagen, eure Intelligenz oder euer menschliches Dasein sei in Noten messbar.“ INTERVIEW IN CHRISMON MAI 2015

Andreas Steinhöfel wurde für „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ 2009 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis und dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet. 
Nach dem Kinderbuch von Andreas SteinhöfelREGIE: Georg MünzelAUSSTATTUNG: Ricarda LutzMIT: Chantal Hallfeldt, Gosta Liptow, Ella Mainholz, Frank Roder, Lillemor SpitzerRico, elf, ist "tiefbegabt" – zwar denkt er gut und viel, aber es dauert immer etwas länger als bei anderen Leuten. Und wenn er aufgeregt ist, klackern die Gedanken in seinem Kopf wild durcheinander. Zusammen mit seiner Mutter wohnt er in der Dieffenbachstr. 93 in Berlin-Kreuzberg. Als er eines Tages Oskar kennenlernt, erkennt er schnell, dass dieser ganz anders ist als er: nämlich hochbegabt, aber übervorsichtig. Entgegen allen Erwartungen werden die beiden zu besten Freunden. Plötzlich verschwindet Oskar, und Rico ahnt, dass der berüchtigte Entführer "Mister 2000" damit zu tun hat. Wohl oder übel muss Rico über sich selbst hinauswachsen und klärt ganz nebenbei auch das Geheimnis der unheimlichen Tieferschatten im Hinterhaus auf.Über die Figur „Rico“ sagte Andreas Steinhöfel: „Ich wollte immer eine Figur erschaffen, die ganz vielen Kindern aus der Seele spricht. „Rico“ ist der beste Wurf, der mir bisher geglückt ist… Ich kriege Lawinen von Post aus allen Schulformen, und jedes Mal steht da drin: Endlich fühlt und denkt mal einer so wie ich. Rico darf Fehler machen, Rico tappst von einem Fettnapf in den nächsten und springt auch noch darin rum. Der muss nicht perfekt sein. Kürzlich hatte ich eine Lesung, da habe ich den Schülern gesagt: Lasst euch nicht sagen, eure Intelligenz oder euer menschliches Dasein sei in Noten messbar.“ INTERVIEW IN CHRISMON MAI 2015Andreas Steinhöfel wurde für „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ 2009 mit dem Deutschen Jugendbuchpreis und dem Erich-Kästner-Preis ausgezeichnet. Inzwischen gehört „Rico, Oskar und die Tieferschatten“ an vielen Schulen zur Schullektüre, die ersten drei Bände der Reihe waren auch als Kinofilme sehr erfolgreich.

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