Stella
  • Theater

Hamburger Kammerspiele
© Johannes Beschoner

Ein Schauspiel für Liebende


von Johann Wolfgang von GoetheIn einer Fassung von Amina GusnerRegie: Amina GusnerZwei Frauen lieben einen Mann. Ein Mann liebt zwei Frauen.Cäcilie Sommer und ihre Tochter Lucie nehmen Quartier in einer Postkutschenstation. Madame Sommer wurde von ihrem Ehemann verlassen und von falschen Freunden um dessen Hinterlassenschaft betrogen. Sie befindet sich in einer prekären Situation, denn sie kann nun nicht mehr für sich und ihre Tochter sorgen. Lucie soll deshalb der Baronesse Stella als Gesellschafterin dienen. Man erzählt sich, dass auch Stella von einem Mann verlassen wurde.Kurze Zeit später kommt ein Offizier, Fernando, in die Poststation – von Sehnsucht und Gewissensbissen geplagt ist er zurückgekehrt, um sich mit Stella zu versöhnen. Im Haus der Baronesse kommt es zu einer unerwarteten Begegnung: Fernando war vor seiner Verbindung mit Stella Cäcilies Ehemann.Goethe hat für sein Stück Stella zwei verschiedene Enden geschrieben. In der ersten Fassung setzt sich das Trio über gesellschaftliche Konventionen und Zwänge hinweg und lebt fortan eine glückliche Dreiecksbeziehung. Die andere, meistgespielte, Variante, die auch die Weimarer Erstaufführung von 1805 und von Schiller inspiriert war, lässt das Stück als Tragödie und mit dem Tod zweier der Protagonisten enden.
In unserer Version werden Sie beide von Goethe kreierten Schlüsse zu sehen bekommen.Lassen Sie sich überraschen, in welcher Reihenfolge!
Ein Schauspiel für Liebende von Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Auf der Grundlage von Goethes „Stella“ untersucht Amina Gusner in ihrer Bearbeitung des Klassikers zeitgenössische Geschlechterrollen und moderne Liebes- und Beziehungsmodelle. Der

Goethe‘sche Text bietet die Basis und öffnet sich für ihren Entwurf, in dem ergänzend auch heutige Stimmen zu Wort kommen können. So verbindet sich auf elegante Weise das Gestern mit dem Heute und führt uns die Zeitlosigkeit, das Ewige des Stoffes vor Augen.

 

Zwei Frauen lieben einen Mann. Ein Mann liebt zwei Frauen.

 

Cäcilie und Fernando sind verheiratet und haben eine Tochter, Lucie – Mutter, Vater, Kind. Doch Fernando verlässt seine Familie für Stella, mit der er eine neue Familie gründen möchte. Aber auch bei Stella kommt der Rastlose nicht zur Ruhe, auch von ihr zieht es ihn wieder fort. Stella leidet unendlich unter diesem Verlust und lebt fortan in der Vergangenheit. Ausgerechnet bei Stella findet Cäcilie für Lucie eine Arbeit als Hausangestellte, die ihnen aus ihren prekären Verhältnissen helfen soll. Mittlerweile treibt Fernando die Sehnsucht und sein schlechtes Gewissen zu Stella zurück. Die heftige Euphorie des Wiedersehens wird durch die unerwartete Begegnung mit seiner Ehefrau und seiner Tochter konterkariert. Fernando sieht sich nun mit drei Frauen konfrontiert, die klare Entscheidungen von ihm fordern. Am Ende ist es Cäcilie, die einen überraschenden Vorschlag macht.

 

Goethe hat für sein Stück “Stella” zwei verschiedene Enden geschrieben. In der ersten Fassung setzt sich das Trio über gesellschaftliche Konventionen und Zwänge hinweg und lebt fortan eine

glückliche Dreiecksbeziehung. Diese Fassung fiel beim Premierenpublikum durch.

Die andere Variante lässt das Stück als Tragödie und mit dem Tod zweier der Protagonisten enden. Seien Sie gespannt, welchen Ausgang die Liebenden bei uns wählen werden!
Ein Schauspiel für Liebende

 

von Johann Wolfgang von GoetheIn einer Fassung von Amina GusnerREGIE: Amina GusnerAUSSTATTUNG: Inken GusnerMit Isabell Fischer, Barbara Krabbe, Mario Ramos, Anna Schäfer u.a.Auf der Grundlage von Goethes „Stella“ untersucht Amina Gusner in ihrer Bearbeitung des Klassikers zeitgenössische Geschlechterrollen und moderne Liebes- und Beziehungsmodelle. Der Goethe‘sche Text bietet die Basis und öffnet sich für ihren Entwurf, in dem ergänzend auch heutige Stimmen zu Wort kommen können. So verbindet sich auf elegante Weise das Gestern mit dem Heute und führt uns die Zeitlosigkeit, das Ewige des Stoffes vor Augen.Zwei Frauen lieben einen Mann. Ein Mann liebt zwei Frauen.Cäcilie und Fernando sind verheiratet und haben eine Tochter, Lucie – Mutter, Vater, Kind. Doch Fernando verlässt seine Familie für Stella, mit der er eine neue Familie gründen möchte. Aber auch bei Stella kommt der Rastlose nicht zur Ruhe, auch von ihr zieht es ihn wieder fort. Stella leidet unendlich unter diesem Verlust und lebt fortan in der Vergangenheit. Ausgerechnet bei Stella findet Cäcilie für Lucie einen Job als Hausangestellte, der ihnen aus ihren prekären Verhältnissen helfen soll. Mittlerweile treibt Fernando die Sehnsucht und sein schlechtes Gewissen zu Stella zurück. Die heftige Euphorie des Wiedersehens wird durch die unerwartete Begegnung mit seiner Ehefrau und seiner Tochter konterkariert. Fernando sieht sich nun mit drei Frauen konfrontiert, die klare Entscheidungen von ihm fordern. Am Ende ist es Cäcilie, die einen überraschenden Vorschlag macht.Goethe hat für sein Stück Stella zwei verschiedene Enden geschrieben. In der ersten Fassung setzt sich das Trio über gesellschaftliche Konventionen und Zwänge hinweg und lebt fortan eine glückliche Dreiecksbeziehung. Die andere Variante lässt das Stück als Tragödie und mit dem Tod zweier der Protagonisten enden. Seien Sie gespannt, welchen Ausgang die Liebenden bei uns wählen werden!„Der cleveren Inszenierung der Kammerspiele gelingt es, den Stoff aktuell und modern auf die Bühne zu bringen.“ NRD HAMBURG JOURNAL
The American Tribal Love Rock-Musical

Von Galt MacDermot

Regie: Franz-Joseph DiekenBühne: Yvonne Marcour, Sabine KohlstedtKostüm: Volker Deutschmann

USA, Ende der 60er Jahre: eine Gruppe Hippies sucht abseits etablierter Bürgerlichkeit und in Opposition zum Staatsapparat nach einem anderen, friedvolleren Leben ohne Krieg, Gewalt und Rassismus. Sie singen von Bewusstseinserweiterung & Liebe und träumen von einem neuen Zeitalter… Das Stück gibt keine Antworten, es unterstreicht ein Lebensgefühl und regt an zum Fragen und Tanzen!Lebensgefühl, Rebellion, freie Liebe, Flower-Power und Auflehnung gegen den Krieg, das ist HAIR.

„Let the sunshine in!“
Von Samantha EllisDeutsch von Silke Pfeiffer

REGIE: N.N.AUSSTATTUNG: N.N.

Samantha Ellis wundervoll humorvoller Geniestreich über das brennende Thema Feminismus heute und die Frage, wer ist der lupenreinere Feminist in dieser Paarung, die Frau oder der Mann, wurde 2016 in London uraufgeführt und hat in der Folge schon eine beeindruckende Karriere an deutschsprachigen Bühnen gemacht.

Kate steht auf Machos, Steve ist Feminist. Er ist in einem Frauenprotestcamp aufgewachsen, sie als behütetes Einzelkind in einem Londoner Vorort. Kates Vater findet Steve zu „anders“, Steves Mutter hält Kate für materialistisch und unemanzipiert. Dennoch finden Kate und Steve einander unwiderstehlich – und landen in einer schlagfertigen Komödie, in der die zwei Darsteller:innen in rasanten Rollenwechseln die Komplexitäten von Beziehungen und die Widersprüchlichkeiten moderner Weiblichkeit aufs Korn nehmen: „Wie gehen Feminismus und eine Schwäche für Mistkerle zusammen? Was sagt es über einen, wenn man das Bestehen des Partners auf Rücksichtnahme und Respekt nicht gerade erotisch findet?“ (The Stage) Und, last but not least: Kann ein Mann wirklich Feminist sein? Tatsächlich geht Kates und Steves Ehe schon auf der Hochzeitsfeier in die Brüche– und es bedarf von beiden eines gewaltigen Sprungs über den eigenen Schatten, um in einem furiosen Finale doch noch ein richtiges Paar zu werden.

Dies ist ein Eintrag aus der Veranstaltungsdatenbank für die Metropolregion Hamburg.
Für die Richtigkeit der Daten wird keine Haftung übernommen.
Hamburger Kammerspiele
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Hamburger Kammerspiele

Die Hamburger Kammerspiele sind eines von Hamburgs berühmtesten Theaterhäusern und bieten ihren Besuchern beinahe täglich hochwertige Theatervorführungen an.

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