LGBTQ+ – Bewusstsein für queere Lebenswelten am Lebensende
In der pädiatrischen Hospiz- und Palliativarbeit begegnen Fachkräfte zunehmend Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich als lesbisch, schwul, bisexuell, trans*, inter* oder queer identifizieren. Für diese jungen Menschen ist eine respektvolle und sichere Atmosphäre von besonderer Bedeutung, da Erfahrungen von Diskriminierung oder das Gefühl mangelnder Akzeptanz ihre Situation zusätzlich belasten können.Fachkräfte stehen daher vor der Aufgabe, gendersensibel zu begleiten, eigene Unsicherheiten im Umgang mit queeren Lebenswelten zu reflektieren und so eine inklusive Versorgung am Lebensende zu ermöglichen. Im Seminar werden Kenntnisse und Kompetenzen in gendersensibler Kommunikation vermittelt sowie Strategien entwickelt, um eine respektvolle und diskriminierungsfreie Haltung in der Begleitung zu fördern.Inhalte im Überblick• Bedarfe und Herausforderungen von LGBTQ+ Personen• Sensible Gesprächsführung und Kommunikation• Gestaltung einer inklusiven, diskriminierungsfreien Palliativversorgung• Besonderheiten im BestattungswesenTeilnahmevoraussetzungen und ZielgruppeDas Seminar richtet sich an Fachkräfte aus der pädiatrischen Hospiz- und Palliativarbeit.FortbildungspunkteÄrztekammer Hamburg: Auf AnfrageRegistrierung beruflich Pflegender (Identnummer 20091418): 8Hamburger Pflegekräfte-Berufsordnung: 8DozentinPaula Smilla