Ein Zeichnerinnenleben als queeres Ideal
ALISON BECHDEL
Ein Zeichnerinnenleben als queeres Ideal
Wenn eine Comiclegende wie Alison Bechdel nach Hamburg kommt, dann kann man zwar nicht die ganzen Graphic Novel Tage verlegen, aber ihr einen Termin außerhalb des üblichen Rahmens bieten. Also weiten wir erstmals das Programm über die eigentlichen vier Tage aus. Mit »Dykes to Watch out for« hat die amerikanische Autorin in den 1980er-Jahren ihre Karriere begonnen und machte sich direkt erste Feinde, mit »Fun Home« kam 2006 dann eine Familiengeschichte, die noch einmal neu definiert hat, was mit Comics autobiografisch erzählt werden kann. Dieses Feld hat Bechdel mit »Wer ist hier die Mutter?« und »Das Geheimnis meiner Superkraft« weiter erkundet, bevor jetzt ganz neu »Kaputt« (Reprodukt; Übersetzung: Katharina Erben) erscheint – eine persönliche Bestandsaufnahme der unmittelbaren amerikanischen Gegenwart, inklusive ihres Personals aus »Dykes to Watch out for«. Alison Bechdel steht für ästhetischen Aktivismus. Und für die queere Comicgeschichte.
Moderation: Andreas Platthaus
Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.
15.00 bis 17.00 Uhr: Signierstunde Alison Bechdel bei Strips & Stories
Mit freundlicher Unterstützung der Mara und Holger Cassens Stiftung, der Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg sowie der Ilse und Dr. Horst Rusch-Stiftung
Foto (Bechdel) (c) Elena Siebert