Das Jewish Chamber Orchestra lädt zu einem intimen Salonabend ein, der Bar-Atmosphäre mit anspruchsvollem Gespräch verbindet: Rund 100 Gäste sitzen und stehen mit Drinks um eine kleine Bühne, mittendrin ein Ensemble aus Streichquintett, Saxophon und Drums.
In Kooperation mit Komponist & Oud-Spieler Shaul Bustan und TONALi entsteht ein Abend zwischen Club, Wohnzimmer und Denkraum: jazzig angehauchte Kammermusik mit jüdischem Bezug, kurze Lesungen und Dialoge, ein weiches DJ-Set zum Ausklang – zum hautnah erleben, mit viel Raum für persönliche Begegnung.
Unter dem Titel „Auferstehen heute“ übersetzen wir das Auferstehungsmotiv, inspiriert von Gustav Mahlers „Auferstehungssymphonie“, und dem jüdischen Konzept des Tikkun Olam (“Reparatur der Welt”) in unsere Gegenwart. Zwischen Ritualen, Alltag und Selbstermächtigung fragen wir: Wie finden wir nach Krisen, Brüchen, Spaltung oder Entwurzelung wieder zu uns? Wie gelingt Identität in einer rauen Welt im Wandel? Wie können Haltung, Kultur und gesellschaftliches Engagement zur Reparatur einer Welt beitragen? Wie können wir voneinander lernen? In Gesprächen, kurzen Impulsen und lebendigen Dialogformaten mit Gästen aus Philosophie, Kunst und Zivilgesellschaft entsteht ein dramaturgischer Bogen des alltäglichen Auferstehens.
Künstler:innen
Manfred Eisner (Zeitzeuge & Autor)
Shaul Bustan (Komponist & Dirigent)
Dr. Jörg Bernardy (Moderation)
Schüler:innen des Helene-Lange-Gymnasiums