BEAT SILENCE BEAT
Tanz-Konzert
Anna Konjetzky & Co
Rhythmus – akustisch wie visuell – durchzieht alle Aspekte des neuen Stücks von Anna Konjetzky & Co. Schon der Titel „beat silence beat“ gibt einen Takt vor – und ein Programm. Beat: der Rhythmus, der Schlag, das Stampfen, ein Motor, ein gnadenloser Antreiber, ein Dauerpuls, eine Körperbewegung des Aufbegehrens und Widerstands, ein Akt des Protests und der Emotion. Aber auch: ein Taktgeber, eine Erdung, ein körperliches Verorten im Jetzt und Hier. Silence dagegen: die Stille, das Innehalten, die Pause zwischen den Beats, das Atmen zwischen zwei Worten, das Warten auf den Start, die Ruhe vor dem Sturm, auch das Verborgene und Nicht-Gesagte. Zwei Poole, die ohne einander nicht sein können und sich doch scheinbar unversöhnlich gegenüberstehen.
„beat silence beat“ webt aus diesen Gegensätzen eine kraftvolle und doch fluide Einheit. Es ist nicht immer das stärkste Aufstampfen, dass die größten Wellen schlägt. Die Bewegung des Fußes Richtung Boden ist vielleicht der Start zum Sprung, zum Abheben. Vielleicht aber kollabiert sie in den Boden hinein und versandet dort ohne einen Abdruck zu hinterlassen. Und vielleicht folgt der Fuß dem Rhythmus und geht beharrlich weiter, Schritt um Schritt. Mittels Trigger Pads verschränken sich Bewegung, Klang und Körper: Es sind die Tänzer:innen selbst, die Klänge, Melodien, Texte aber auch das Licht steuern.
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Termine:
Do. 19.11.26, 20:15
Fr. 20.11.26, 20:15
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Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: wenig Sprache, Englisch
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Choreographie, Raum: Anna Konjetzky / Co-creation, Tanz: Edoardo Cino, Anand Dhanakoti, Sahra Huby, Amie Jammeh, (Sotiria Koutsopetrou) Aurora Bonetti, Quindell Orton / Musik: Sergej Maingardt / Kostüme: Michiel Keupers / Konstruktionen, Programmierung: Timm Burkhardt / Licht: Ingo Jooß / Dramaturgische Beratung: Maxwell McCarthy / Produktion: Saskia Schoenmaker / Presse: Simone Lutz
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Eine Produktion von Anna Konjetzky & Co in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen. Gefördert durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz (BLZT) aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst. Gastspiel gefördert durch: LICHTHOF Stiftung und Scheherazade Stiftung.