Luisa Imorde hat sich auf Spurensuche begeben, um ausgewählte Brahms-Werke in einen ganz eigenen historischen Kontext stellen zu können: Woraus schöpfte Brahms? Welche Kompositionen kannte er selbst? Und wie entfalten musikalische Bezüge über den Lauf der Geschichte ihre ganz besondere Wirkung?
Programm:
Johann Sebastian Bach: Menuett g-Moll BWV 842
aus dem Klavierbüchlein für Wilhelm Friedemann Bach
Georg Friedrich Händel: Suite B-Dur HWV 434
Johannes Brahms: Klavierstücke op.119
Johann Sebastian Bach: Chaconne d-Moll aus der Suite BWV 1007
in der Bearbeitung von Ferrucio Busoni
Giovanni Batista Pescetti: Sonate c-Moll
Johannes Brahms: Choralvorspiel „Herzlich tut mich verlangen“
op. 122 Nr. 10 in der Bearbeitung von Ferruccio Busoni
Johannes Brahms: Variationen über ein Thema von Robert Schumann
op. 23 in der Bearbeitung von Theodor Kirchner
Als Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe liegt Luisa Imordes größtes Interesse darin, die Werke verschiedener Komponisten in einen Dialog zu bringen. Ihr erklärtes Ziel ist es, diese auf innovative Weise hörbar zu machen und verborgene Beziehungen wischen ihnen offenzulegen. Ihre CDs Zirkustänze, L’Affaire d’honneur, Moon Rainbow und Polychromie wurden von der Kritik begeistert aufgenommen und zeugen von ihrer Vision. 2023 feierte Luisa Imorde mit ihrem ersten Orchesteralbum Premiere, in dem sie unter der Leitung von Marie Jacquot die Klavierkonzerte von Clara Schumann und Carl Maria von Weber mit den Bremer Philharmonikern einspielte.
Eintritt frei, Spenden erbeten.
Eine Veranstaltung der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg.