Richard Straussens Streichsextett bildet die berühmte Einleitung zu seiner letzten Oper, Capriccio (1942). Es ist ein elegantes, kammermusikalisches Stück voller feinsinniger Dialoge der sechs Instrumente. Die Musik spiegelt das zentrale Thema der Oper wider: das Spannungsverhältnis zwischen Wort und Musik.
Das »Wunderkind« Erich Wolfgang Korngold komponierte sein Sextett 1914 im Alter von nur 17 Jahren. Es steht, beeinflusst von Brahms und Strauss, ganz in spätromantischer Tradition. Das Sextett zeichnet sich durch üppige Klangfarben, melodische Fülle und emotionale Intensität aus.
Johannes Brahms’ 1865 geschriebenes Sextett ist eines der bedeutendsten Werke der romantischen Kammermusik. Brahms verbindet formale Klarheit mit tiefem Ausdruck. Das Werk zeigt kompositorische Meisterschaft des Komponisten im Umgang mit komplexer Struktur und warmem, dichten Klang.
Im Berliner Solisten-Sextett finden sich hochkarätige Musikerinnen und Musiker, Solisten und Kammermusikerinnen, zusammen.
BESETZUNG
Berliner Solisten-Sextett Sextett
Mirijam Contzen Violine
Latica Honda-Rosenberg Violine
Nora Chastain Violine
Hartmut Rohde Viola
Jens Peter Maintz Violoncello
Konstantin Heidrich Violoncello
PROGRAMM
Richard Strauss
Streichsextett
Erich Wolfgang Korngold
Streichsextett D-Dur op. 10
- Pause -
Johannes Brahms
Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36