„BETON“ begibt sich in die Welt der Skateparks, erkundet deren Architektur, Nutzung und kreative Ausdrucksformen. An der Schnittstelle zwischen Breakdance und Skateboarding nutzt das Stück Reliefs und Kurven, offenbart die physische und poetische Kraft dieser urbanen Räume und hinterfragt, wie sich Körper darin bewegen, begegnen und neu erfinden. Die Performer:innen erkunden die Formen und Volumina des Skateparks, spielen mit der Weitläufigkeit und Begrenzung des Geländes und erschaffen daraus choreographische Kompositionen. Auch Mitglieder der lokalen Skateboard-Community werden Teil der Performance sein.
Julien Carlier, geboren in Brüssel, begann seinen künstlerischen Weg mit intensivem Breakdance-Training, während er einen Master in Physiotherapie absolvierte. Als autodidaktischer Künstler entwickelte er seine choreographische Sprache im interdisziplinären Austausch und in kollektiven Projekten. Im Dialog mit zeitgenössischem Tanz verbindet sein Ansatz die Virtuosität des Hip-Hop mit der Erforschung von Intimität und Sensibilität. Seine Kreationen verschmelzen Tanz mit anderen künstlerischen Disziplinen und erweitern die Grenzen von Bewegung und Wahrnehmung. Seit 2015 entwickelt Julien Carlier Arbeiten, die international beachtet werden. Er hat an renommierten Ausbildungsprogrammen teilgenommen und war von 2020 bis 2023 Hauschoreograph bei Charleroi Danse. Derzeit ist er assoziierter Künstler am Théâtre de Liège (2024-2028).