Brachland – eine Geschichte über Umbruch, Verlust und den Mut, neu anzufangen.
700 Kühe, ein Dorf, ein Lebenswerk – und dann kommt die Wende. Während 1989 alles ins Rutschen gerät, verliert Maik mit dem LPG-Kuhstall nicht nur seine Arbeit, sondern seinen Halt im Leben. Für seine Tochter Marina hingegen öffnet sich eine Tür: Eine riskante Operation im Westen rettet ihr das Leben – und lässt sie von Freiheit träumen. Sie flieht aus der dörflichen Enge, wird Performerin, lebt wild und ungebunden. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los. Die Erinnerung an Kuh Nr. 32, liebevoll „Karla“ genannt, wird für Marina zum unerwarteten inneren Kompass, als sie vor einer existenziellen Entscheidung steht.
Mit großer emotionaler Wucht erzählt Brachland von zwei Lebenswegen zwischen DDR-Ende und Gegenwart.
Das Stück fragt nach Identität, Heimat und Freiheit – und danach, was bleibt, wenn alles Vertraute verschwindet. Basierend auf biografischen Erzählungen verdichtet sich eine persönliche Wendegeschichte, die lange nachhallt.
Mit Publikumsgespräch im Anschluss
eine Produktion von „Wenn Orte Sprechen“
in Kooperation mit „Festival für Freunde e.V.“
Gefördert vom Fonds Soziokultur, dem PFD Hoher Fläming und der Mittelbrandenburgischen Sparkasse Potsdam.