Mit seinem »Deutschen Requiem« schuf Johannes Brahms ein zeitloses Monument der Musikgeschichte, das statt düsterer Totenklage die tröstende Zuwendung zu den Hinterbliebenen in den Mittelpunkt stellt. Neben der monumentalen Orchesterversion existiert eine vom Komponisten selbst geschaffene intime Version, die sogenannte »Londoner Fassung« für Soli, Chor und Klavier zu vier Händen.
Die vierhändige Klavierfassung bietet eine völlig neue Perspektive auf Brahms’ Opus. Die Reduktion des großen Orchesters auf einen einzigen Flügel lenkt den Fokus unmittelbar auf die feinen polyphonen Strukturen, die harmonische Tiefe und die existenzielle Wucht des Chorsatzes. Die emotionale Botschaft von Trost und Zuversicht entfalten in dieser kammermusikalischen Konzentration eine berührende Unmittelbarkeit.
Unter der Leitung von Matthias Mensching bringt der Kammerchor hamburgVOKAL – eine feste Größe in der norddeutschen Vokalszene und mehrfacher Preisträger des Deutschen Chorwettbewerbs – Brahms` ebenso faszinierendes wie berührendes Werk zur Aufführung.
BESETZUNG
hamburgVOKAL Kammerchor
Hanna Zumsande Sopran
N.N. Bariton
Camille Lemonnier Klavier
Sebastian Breunig Klavier
Matthias Mensching Leitung
PROGRAMM
Johannes Brahms
Ein deutsches Requiem op. 45 (Fassung für Soli, Chor und Klavier zu zwei oder vier Händen)