„Vermisst·verletzt·zerfetzt. Die toten „Helden“ des Ersten Weltkriegs aus Bramfeld, Steilshoop und Wellingsbüttel“ heißt das neue Buch des Stadtteilarchivs Bramfeld.
Bewegende Einzelschicksale und regionale Geschichte im Ersten Weltkrieg stehen im Fokus dieses Sachbuchs. Konkrete Biografien machen das grausame Sterben im Krieg und das Leid der Hinterbliebenen greifbar. Angesichts gegenwärtiger Krisen besitzt das Buch eine erschreckende Aktualität.
Die Autorin Gudrun Wohlrab, Leiterin der Geschichtswerkstatt Stadtteilarchiv Bramfeld, bringt das abstrakte Grauen des Ersten Weltkriegs näher. Sorgsame Spurensuchen in Familiennachlässen, Regimentschroniken und auf Recherchereisen in ehemalige Frontgebiete bilden die Basis für das reich bebilderte Buch.
Das Buch erscheint parallel zur Fertigstellung des Gegendenkmals zum örtlichen Kriegerdenkmal am Alten Teich.
Persönliche Motivation der Autorin, überraschende Entdeckungen und Hürden bei der fünfjährigen Forschungsarbeit stehen im Mittelpunkt der Buchpräsentation, die mit einem Grußwort von Frau Dr. Christine Axer, Leiterin des Staatsarchivs, beginnt.