Die vielfältigen Inszenierungsmöglichkeiten von Körperlichkeit stehen im Mittelpunkt der Ausstellung, wobei der Körper als Medium zur Vermittlung unterschiedlicher Rollen, Projektionen, Wünsche und Fantasien begriffen wird. Die präsentierten Objekte aus der Sammlung F.C. Gundlach –
zusammengetragen seit Mitte der 1970er Jahre – sind nicht nur hochaktuell hinsichtlich der Neukonstellation der Queer Community, sie eröffnen den Blick auf einen spannenden, gleichzeitig aber auch sehr intimen Bereich dieser privaten Sammlung: den verletzlichen, den wehrhaften, den gezähmten und ungezähmten, den geduldigen und unruhigen Körper, der aus unterschiedlichsten Perspektiven und Motivationen von den etwa 60 teilhabenden Fotograf*innen beleuchtet wird.