Eine Veranstaltung der Reihe Der schwarze Hund - Depression aus dem Schatten ins Rampenlicht
Eins, Zwei, Drei, .... Du! Jede*r Vierte erlebt in seinem Leben Phasen, in denen er/sie/div. ihr begegnet: einer Depression. Sie ist eine Krankheit, mit der man lernen kann zu leben, doch der Weg ist lang - aber auch überraschend kreativ. Da ist dieses Bild: die Depression - ein schwarzer Hund. Immer da, Verhältnis ungeklärt. Er weigert sich zu gehen, knurrt, schnappt zu, beißt. Lässt er sich für einen Spaziergang an die Leine legen?
Im Zusammenspiel von Maske, Puppe und Objekt, dokumentarischem Material, Elementen der Choreographie und einer musikalischen Komposition von Alexander Hohaus übersetzen die Spielerinnen Julia Raab und Anja Schwede das Leben mit dem schwarzen Hund auf die Bühne. Halbsatirische Karikaturen, Songs und vor allem die Erfahrungen von Betroffenen untersuchen das theatrale Bild auf seine Tauglichkeit, um die Depression aus ihrer sprachlosen Ecke zu holen.
Neben dem Publikumsgespräch im Anschluss an jede unserer Vorstellungen bieten wir “Mein Heft zum Stück”, um den Theaterbesuch gemeinsam oder ganz für sich allein zu reflektieren.
Für eine Vorstellung inklusive kurzer Pause und Nachgespräch sind insgesamt mindestens 120 Minuten einzuplanen.
Triggerwarnung: Die Inszenierung 'Der schwarze Hund' kann belastend wirken. Nehmen Sie sich einen Moment, um sich darauf vorzubereiten und/oder kommen Sie nicht allein in die Vorstellung.
Empfohlen für Jugendliche ab 16 Jahren und Erwachsene.