Kunst aus den Nordländern ist geprägt von einer Auseinandersetzung mit dem besonderen nordischen Licht, der Natur und einem Aufbruch in die Moderne.
Mitte des 19. Jahrhunderts suchten Künstler nach einer eigenen nationalen Identität durch die Darstellung dramatischer Landschaften und bäuerlichen Lebens.
Mehr und mehr finden sie zu einer eigenen Bildsprache, die zugleich Ausdruck eines zunehmenden nationalen Selbstbewusstseins ist. Finnland, Norwegen, Island - Länder mit schroffen Küsten, weiten Landschaften und viel, viel Wasser.
Der Vortrag findet in Raum 347 statt.
Wie sehr Landschaft Kunstwerke prägen kann, zeigen Arbeiten von Akseli Gallen-Kallela oder Samal Joensen-Mikines. Den Blick auf das Wesentliche zu konzentrieren, schafft Helene Schjerbeck wie keine andere.
Ob die Abgeschiedenheit ihrer Umgebung erst ihre reduzierte Malerei zuließ, lässt sich nur vermuten. Die ruhige und farblich zurückgenommene Atmosphäre ihrer Bilder jedenfalls erinnert an die Stimmung langer Winter.
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Die Kunst, die aus der Kälte kommt Vorträge & DiskussionsrundenSeminare, Kurse & Workshops
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