Das Motto des diesjährigen Masken-Kurses ist inspiriert von dem – bereits Ende März beginnenden - Projekt "damals – gestern – heute", dessen Kernstück eine Ausstellung mit Werken 'Alter Schriftkunst' in der Remise ist. Das riecht sehr nach Vergangenheit und klingt zudem auch ziemlich alt... Anlass genug, sich künstlerisch in gänzlich anderer Weise mit diesem Thema zu befassen. Sehr spannend zwar, doch wer will denn schon gerne alt sein? Doch darum geht es hier so gar nicht! Vielmehr ist es das Ansinnen dieses Kurses, Spaß daran zu haben, theatrale Figuren zu erschaffen, die zwar alt sind, aber eigenwillig. Und hier beginnt das Experiment: erst im künstlerischen Prozess wird deutlich werden, was in dem Altsein sonst noch steckt. Das muss entstehen, will sich zeigen, ist Überraschung und nicht planbar und obendrein auch sehr lebendig. In diesem Prozess setzt die Kursleiterin Impulse und begleitet die Teilnehmenden auf ihrem individuellen gestalterischen Weg.
Das Projekt erstreckt sich über einen Zeitraum von zehn Wochen und umfasst alles, was zur Arbeit mit Masken gehört: sie beginnt mit dem Formen und Ausgestalten des sogenannten Tonkerns, der Grundform der Maske, die nach und nach mit mehreren Schichten von - in Kleister getauchten - Papierschnipseln belegt wird. Das Äußere muss nun trocknen, wird dann danach vom Ton befreit und angemalt und schließlich in spielerischen Improvisationen zum Leben erweckt.
Die weiteren Termine sind der 22. und 29. April, der 06., 13., 20. und 27. Mai sowie der 03., 10. und 17. Juni 2026.
Den Abschluss des Projektes bildet eine Präsentation der Maskenfiguren im Rahmen der "Kunst- und Kulturtage" am 20. und 21. Juni 2026 im Kloster Cismar.
Leitung: Dorothea Jöllenbeck