„Drei Männer im Schnee“ zählt zu den bekanntesten und erfolgreichsten Werken Erich Kästners. Eine heitere, kluge Komödie über Sein und Schein – zeitlos, charmant und nach wie vor ein Publikumsliebling.
Der exzentrische, aber gutmütige Millionär Tobler nimmt unter einem Pseudonym an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma teil – und gewinnt den zweiten Preis: Einen zehntägigen Aufenthalt im Grandhotel. Da er die Menschen studieren möchte – „Denn jeder Mensch ist anders albern!“ – tritt er die Reise als vermeintlich mittelloser Herr Schulze an. Tochter Hilde informiert das Hotel zwar vorab über das gesellschaftliche Experiment ihres Vaters, doch ihr Anruf führt zu einem folgenschweren Missverständnis: Der Gewinner des ersten Preises, der tatsächlich mittellose Dr. Fritz Hagedorn,
wird für den schrulligen Millionär gehalten und entsprechend verwöhnt. Tobler hingegen landet in einer eiskalten Dachkammer und wird zunehmend schikaniert. Als Hilde zusammen mit ihrer resoluten Hausdame ebenfalls unter falschem Namen im Hotel auftaucht, nimmt die turbulente Verwechslung auch romantisch an Fahrt auf …
„Hinter der heiteren Verwechslungskomödie verbirgt sich eine messerscharfe Gesellschaftsanalyse.“ – Marcel Reich-Ranicki
Drei Männer im Schnee Theater
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