Das feierliche Eröffnungskonzert der International Computer Music Conference (ICMC) 2026 verbindet zeitgenössische Musik und experimentelle Klangforschung mit historischen Positionen der Computermusik. Den Auftakt bietet das 1984 komponierte Werk »Im Januar am Nil« von Clarence Barlow. Der vor 80 Jahren in Kalkutta geborene Komponist prägte die Computermusik in Köln als einer ihrer wichtigsten Pioniere.
Ein zeitgenössisches Pendant bildet »Scanners«, eine choreographierte Komposition des international renommierten und in Hamburg lebenden Künstlers Alexander Schubert. Zwei ausgewählte Werke aus dem Call for Music der ICMC 2026 runden den vom Ensemble Resonanz und weiteren in Hamburg ansässigen Solistinnen und Solisten interpretierten Konzertabend ab.
Seit 1974 ist die ICMC die weltweit wichtigste Plattform für computergestützte Musik. Die diesjährige Konferenz wird von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, der Technischen Universität Hamburg und dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ausgerichtet. Im Einklang mit dem gemeinsamen Verbundprojekt ligeti zentrum widmet sich die ICMC Hamburg 2026 aktuellen Entwicklungen in Musiktechnologie, Künstlicher Intelligenz und interaktiven Klangformaten unter dem Motto »Innovation, Translation, Participation«.
BESETZUNG
Ensemble Resonanz Kammerorchester
Barbara Bultmann Violine
Juditha Haeberlin Violine
Tim-Erik Winzer Viola
Saerom Park Violoncello
Asya Fateyeva Saxofon
Vlatko Kucan Saxofon
John Eckhardt Kontrabass
Dulguun Chinchuluun Klavier
Lin Chen Schlagwerk
Friederike Scheunchen Dirigentin
PROGRAMM
Alexander Schubert
Scanners
Nicole Brady
Ricochet (Uraufführung)
Anthony Paul De Ritis
Filters
Aigerim Seilova, Steffen Lohrey
Breath Mechanics (Uraufführung)
Clarence Barlow
Im Januar am Nil