Das Neujahrskonzert mit dem Ensemble um den Hamburger Geiger und ECHO Klassik Preisträger Gustav Frielinghaus hat inzwischen einen festen Platz im Kalender der Elbphilharmonie bekommen.
Im Neujahrskonzert stehen sich zwei Gipfelwerke der Gattung Streichquintett gegenüber. Mozarts C-Dur-Quintett KV 515 gehört zu seinen großzügigsten Kammermusikwerken. In weit ausgreifenden Sätzen entspinnen sich lebendige Dialoge zwischen den fünf Stimmen, voller Eleganz, Witz und überraschender Wendungen.
Ganz anders klingt Brahms’ G-Dur-Quintett op. 111, das er zunächst als Abschluss seines Schaffens betrachtete. Schon der Beginn, in dem sich das Violoncello gegen ein brodelndes Klangfeld der übrigen Stimmen behauptet, wirkt fast orchestral. Zwischen weiten Klangflächen, romantischen Ausbrüchen und Anklängen an die ungarische Volksmusik entfaltet sich ein Spätwerk von bemerkenswerter Lebensfreude. Ein festlicher Auftakt ins neue Jahr, der zwei Komponisten auf dem Höhepunkt ihrer Meisterschaft miteinander ins Gespräch bringt.
BESETZUNG
Frielinghaus Ensemble Kammerensemble
Gustav Frielinghaus Violine
Sheng-Fang Chiu Violine
Gonzalo Martin Rodriguez Viola
Pietro Montemagni Viola
Lionel Martin Violoncello
PROGRAMM
Wolfgang Amadeus Mozart
Streichquintett C-Dur KV 515
Johannes Brahms
Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
Das Konzert findet ohne Pause statt.