Fünf Wanderer flüchten sich in einer stürmischen Nacht in eine abgelegene Waldhütte, um dem Unwetter zu entgehen. Sie sind pitschnass, müde und ihnen ist unbehaglich zumute, denn… irgendetwas scheint in den Wäldern herumzustreifen. Zur Ablenkung beginnen sie, sich gegenseitig gruselige Geschichten zu erzählen – düstere Geschichten von Vampiren, Geistern, Mord und Wahnsinn. Doch so ganz lässt sich das Gefühl nicht unterdrücken, dass die Fünf im Wald nicht allein sind. Da ist immer wieder ein Kratzen und Flüstern an der Hüttentür, eine Stimme, die sie ruft… Wird die Gruppe die Nacht überstehen?
Die fünf Wanderer erzählen und spielen die Geschichten:
Bram Stoker – Draculas Gast (1914)
Eine junge Wandererin nimmt eine Abzweigung zu einem unheimlichen Dorf. Kurz darauf findet sie sich auf einem Friedhof wieder. Und sie ist nicht allein.
Edgar Allen Poe – Das verräterische Herz (1843)
Die namenlose Erzählerin liebt den alten Mann. Er hatte ihr nie etwas zu Leide getan. Wäre da nur nicht sein Auge – ein blasses, blaues Geierauge mit einem Häutchen darüber. Und so setzt sich der Plan in der Erzählerin fest, sich für immer von dem Auge zu befreien.
Montague Rhodes James – Die endlose Liebe der Ann Clark (1911)
Dem Mörder George Martin wird der Prozess gemacht. Doch ist sein Opfer, die junge Ann Clark, wirklich tot? Mehrere Zeugen schwören, sie auch nach ihrer Ermordung noch gesehen zu haben.