Felipe Bernardo zählt zu den profiliertesten Organisten der jungen brasilianischen Generation. Als Organist des Benediktinerklosters São Paulo ist er regelmäßig im liturgischen und konzertanten Musikleben tätig und gastiert bei Festivals in Südamerika und Europa. Darüber hinaus arbeitet er mit renommierten brasilianischen Orchestern zusammen. Seine Interpretationen werden für ihre stilistische Vielfalt und klangliche Gestaltung geschätzt, geprägt nicht zuletzt durch seine Ausbildung als Organist und Pianist. Derzeit promoviert er an der Bundesuniversität von São Paulo.
Sein Programm beleuchtet die musikalischen Wechselwirkungen zwischen Deutschland und Brasilien. Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy begegnen Kompositionen brasilianischer Meister wie Furio Franceschini, Alberto Nepomuceno und Heitor Villa-Lobos, welche europäische Traditionen mit der eigenen Musikkultur verbanden. Einen besonderen Akzent setzt die Uraufführung des Três Prelúdios Vitrais des gefeierten brasilianischen Komponisten Antonio Ribeiro, die in diesem Konzert präsentiert wird.
Gefördert durch die Botschaft der Föderativen Republik Brasiliens und die Hans-Kauffmann-Stiftung
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