Jeremy Pinnell
Jahre vor der Veröffentlichung von OH/KY – seinem rauen, vom Rust Belt geprägten Debütalbum – wuchs Jeremy Pinnell in der Nähe des Ohio River auf, umgeben von Klängen so weit wie der Himmel des Mittleren Westens. Merle Haggard, Concrete Blonde, Tom Petty, AC/DC und Gospel-Hymnen formten einen Songwriter, dessen Musik weit über Kentucky hinausreichen sollte.
Nach vier Alben kehrt Pinnell mit „Decades“, seinem bisher eingängigsten Album, zu diesen melodischen Wurzeln zurück. Produziert vom zweifachen GRAMMY-Gewinner Shooter Jennings, greift das Album auf die Radiohits seiner Jugend zurück. „Ich liebe große, melodische Songs, die von ernsten Themen handeln“, sagt Pinnell. „Ich wollte, dass ‚Decades‘ persönlich, aber gleichzeitig unterhaltsam ist.“
Entstanden nach Jahren auf Tournee – und in der Stille nach der Pandemie – reflektiert „Decades“ über Bewegung, Sinn und Wandel. „Barabbas“ erinnert an seine kirchlichen Wurzeln; „Come Home To Me“, „Too Much Sugar“ und „Dallas“ erkunden Liebe, Glauben und Erlösung mit gleichermaßen viel Kraft und Anmut. Das Album „Decades“, live in Los Angeles mit Jennings und einer All-Star-Band aufgenommen, zeigt Pinnell so offen und unverfälscht wie nie zuvor. Ein Jahrzehnt nach seinem Debüt ist er immer noch auf der Suche nach dem perfekten Song – er sprengt Konventionen, verbindet Roots-Musik mit Rock und findet Licht im Zwischenraum.