KÖSH
Nomadic Movement
Sofia Greben
In ihrer Tanzperformance kösh (kasachisch für: nomadische Bewegung) verkörpert die Choreografin Sofia Greben die Figur einer Nomadin, deren Körper nie zur Ruhe kommt und sesshaft wird. Ausgehend von ihren eigenen Erfahrungen mit Migration und Entwurzelung stellt sie einen Körper im Übergang dar – in stetiger Bewegung zwischen verschiedenen Tanzvokabularen, Objekten und Klängen in sich wandelnden Konstellationen.
Sofia taucht in die Spuren ein, die im lebendigen Archiv ihres Körpers eingeschrieben sind, und legt sie frei: vom kasachischen Volkstanz über Clubkulturen und somatischen Praktiken bis hin zum zeitgenössischen Tanz. Ihr Körper antwortet auf die materielle Umgebung und entwickelt ein eigenes physisch-poetisches Ökosystem: Gesten tauchen auf, zerfallen und werden neu zusammengesetzt.
Obwohl eine Soloperformance, entfaltet sich kösh als „shared space“, ein mit dem Publikum geteilter Raum, in dem Sofia nomadische Rituale verkörpert. Begleitet von einer eigens komponierten Klanglandschaft der Klangkünstlerin Lovozero lädt das Stück die Zuschauer:innen in einen Zustand ein, in dem die Körper selbst zu einem temporären Zuhause werden.
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Termine:
Fr 16.10. 20:15 Uhr
Sa 17.10. 20:15 Uhr
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Dauer: ca. 60 Minuten
Sprache: ohne Sprache
Altersbegrenzung: ab 12 Jahren
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Choreographie, Performance: Sofia Greben / Dramaturgie: Anna Semenova-Ganz / Sound Design: Lovozero / Kostümbild: Meret Zürcher
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Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, die Hamburgische Kulturstiftung, die LICHTHOF Stiftung und den Proberaumfonds des Dachverbands freie darstellende Künste Hamburg (DfdK).