Regionalkonferenz
Der Alte Speicher in Ahrensburg steht leer, Eigentümerin ist die Stadt. Er ist der historische Ort von NS-Zwangsarbeit für die Region, der zugleich durch seinen Bezug zum Schloss der Schimmelmanns die Darstellung von Sklaverei und Kolonialzeit anbietet. Hier könnte in einem Teil des Gebäudes – neben einer kommerziellen Nutzung – die Stadtgeschichte dargestellt werden.
Die Regionalkonferenz soll die Möglichkeiten eines Lern- und Gedenkortes aufzeigen, der vor allem auch ein Potential als außerschulischer Lernort in Stormarn hat. Die überregionale Bedeutung eines solchen Projekts würde Möglichkeiten eröffnen, die dringend erforderliche Sanierung zu kofinanzieren.
Anmeldung: info@runder-tisch-ahrensburg.de
Programm
15.00 Uhr Ankommen
15.30 Uhr Einführung
Elke Petter für die AG Speicher, Heino Schomaker und Dr. Stephan Linck
15.45 Uhr Grußworte
- Bürgermeister Eckart Boege
- Dr. Christian Meyer-Heidemann, Landesbeauftragter für politische Bildung
16.15 Uhr Impulse
Moderation der Konferenz: Miriam Gyamfi
- Prof. em. Dr. Michael Wildt, HU Berlin: NS-Zeitgeschichte und Kolonialgeschichte in Konkurrenz?
- Prof. Dr. Andreas Körber, Uni Hamburg: Geschichtsdidaktische Möglichkeiten eines Lern- und Gedenkortes im Alten Speicher
- Prof. Dr. Marc Buggeln, Uni Flensburg: Konzeptionelle ansätze eines Lernorts Speicher
17.30 Uhr Podium
- Marlies Fritzen, Vorsitzende der Bürgerstiftung schleswig-holsteinische Gedenkstätten (BGSH)
- Prof. Dr. Oliver von Wrochem, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme und Vorstand der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte (SHGL)
- Dr. Manuela Bauche, Leiterin des Erinnerungsortes Ihnestraße, Berlin
- Frederike Lassen, Fachleitung Geschichte im Kopernikus Gymnasium Bargteheide
18.30 Uhr Verabschiedung
Ausklang der Veranstaltung
Veranstalter: AG Speicher