Räume, Formen, Erinnerungen, alles ist in Bewegung, verschiebt sich, fließt ineinander.
Durch seine ungeheuer differenzierte und detailreiche Zeichnungstechnik zwingt der spanische Künstler José Carlos Izquierdoden Betrachter, sich durch Räume ohne Horizont und Schwerkraft zu navigieren. Seine neue Serie „Machinaclast“ mit ihrer nahezu unbezwingbaren Detailfülle führt in Labyrinthe, in ein Niemandsland zwischen Realität und Fiktion, in dem Orientierung neu verhandelt wird.
Auch Lars Eckerts Malerei bewegt sich zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Ein großer Fundus gesammelter und eigener Fotografien dient ihm als Ausgangsmaterial, um daraus digital neue Konstellationen zu inszenieren und diese in einem Folgeschritt malerisch umzusetzen. So entstehen Möglichkeitsräume, die den Betrachter anregen, seine eigene Geschichte weiterzuspinnen, Erinnerungen und Phantasie einfließen zu lassen und letztlich doch zu eigenen - volatilen - Erkenntnissen zu gelangen.