Klaus Rubach aus Klingberg und Andrea Hulley aus Bonn zeigen in der Kleinen Waldschänke in Klingberg (Scharbeutz) vielfältige Meeresfotos, die während Reisen auf Traditionsschiffen entstanden sind
Das Meer zeigt sich nie zweimal gleich und genau das macht seinen Zauber aus. In ihrer Fotoausstellung „mehr Meer“ laden die Hobbyfotografen und Segler Andrea Hulley (Bonn) und Klaus Rubach (Klingberg) dazu ein, das Meer mit neuen Augen zu sehen.
Segeln auf Traditionssegelschiffen ist mittlerweile Teil des immateriellen UNESCO Kulturerbes und wird als „aktives Segeln auf Traditionsseglern als Teil der Besatzung bei dem das Können und Wissen vom Segeln, der Navigation, der Schiffserhalt und Schiffsbetrieb von einer Stammcrew mit jungen Menschen geübt und weitergegeben wird“ definiert, erläutern die Aussteller.
Entstanden sind die Aufnahmen auf verschiedenen Segeltörns mit kleinen und großen (Traditions-)Schiffen auf der Ostsee und dem Atlantik, im Norden und Süden, über und unter Deck, bei Sonne, Wind und Stille. Sie zeigen nicht nur Himmel, Schiffe und Wellen, sondern auch die leisen, oft übersehenen Momente: das Spiel des Lichts auf dem Wasser, Strukturen im Segel, Spiegelungen, Horizonte.
In über 40 Fotografien halten Andrea Hulley und Klaus Rubach fest, was viele am Meer suchen: das Gefühl, ganz im Augenblick zu sein. Jede Aufnahme ist eine Einladung, den eigenen Blickwinkel zu verändern und im Alltäglichen das Außergewöhnliche zu entdecken und sich vom Meer und seinen Perspektiven mindestens für den Augenblick einfangen zu lassen.
Ergänzend zu der Ausstellung berichtet Klaus Rubach am 15. August um 19.00 Uhr im Klingberger Haus des Gastes bei einem Lichtbildervortrag über Hintergründe und Rahmenbedingungen der heutigen Traditionssegelei.