Ein Film von Martina Priessner, D 2025 | 96 Minuten mit anschließender Diskussion
Im November 1992 zerstörte der rassistische Brandanschlag von Mölln die Leben von İbrahim Arslan und seiner Familie. Die Stadt Mölln erhielt hunderte Briefe mit Solidaritätsbekundungen, von denen aber fast drei Jahrzehnte niemand Notiz nahm.
Der Film folgt İbrahim bei der Entdeckung dieser Briefe und bei der Begegnung mit drei ihrer Verfasser*innen. Der Film beleuchtet nicht nur die Erfahrungen der Überlebenden, er deckt auch die große Solidarität auf, die es damals gab. Er schlägt eine Brücke zwischen Vergangenheit und
Gegenwart und nimmt eine Perspektive des Erinnerns ein, die den Stimmen
der Betroffenen den Raum und die Anerkennung gibt, die sie verdienen.