Am Vorabend des traditionellen Bücherbasars eröffnet der Organist João Vaz die Konzertreihe der diesjährigen Saison. Im Mittelpunkt seines Programms steht eine musikalische Reise nach Lissabon. Inspiriert von Pascal Merciers Roman „Nachtzug nach Lissabon“ zeichnet er mit ausgewählten Werken ein klangliches Porträt seiner Heimatstadt.
Das Konzert eröffnet zugleich das Jahresthema des XI. Orgel-Herbst-Winters: die musikalischen Beziehungen zwischen Brasilien und Deutschland. Als Ausgangspunkt der portugiesischen Entdeckungsfahrten war Lissabon eng mit der Geschichte Brasiliens verbunden. Es entwickelten sich vielfältige kulturelle und musikalische Verbindungen, deren Spuren bis heute hörbar sind. So führt das Eröffnungskonzert an den Ursprung jener transatlantischen Beziehungen, die den roten Faden der Konzertreihe bilden.
João Vaz gilt als einer der bedeutendsten Kenner der portugiesischen Orgelmusik. Er ist Professor an der Musikhochschule Lissabon und Organist der Klosterkirche São Vicente de Fora.
Musik von Georg Phillipp Teemann, François Couperin, Louis Lefébure-Wély, José Blanco de Nebra, José Lidon, Carlos Seixas und Marcos Portugal.
In Zusammenarbeit mit dem Generalkonsulat von Portugal in Hamburg.
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