Nefeli Kavouras
Ein wunderbares Buch über eine Mutter-Tochter-Beziehung in einer unaufhörlichen Ausnahmesituation – mal zärtlich und poetisch, mal wütend, humorvoll und sehr direkt. Georg, der Vater und Ehemann, ist lange krank, und während Ruth sich selbstvergessen um ihn kümmert, entfremdet sie sich von ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lea. Lea sehnt sich nach Normalität und einem ungebremsten jugendlichen Leben. Ruth und Lea brauchen einander, driften jedoch immer weiter auseinander – bis etwas mit Georg passiert, mit dem keiner gerechnet hat. Saša Stanišic über „Gelb, auch ein schöner Gedanke: „…Willkommen, Nefeli Kavouras, in der deutschsprachigen Literatur, ja, was du hier für einen zärtlichen Krach geschaffen hast!“
Nefeli Kavouras arbeitet für den mairisch Verlag, kuratiert das Literaturprogramm der „altonale“, führt mit Anselm Neft den Literaturpodcast „laxbrunch“ und moderiert und organisiert regelmäßig Lesungen. 2023 wurde sie für ihr Romanmanuskript mit dem Hamburger Literaturpreis ausgezeichnet.