Ein Stück vom Theater Fatamorgana nach einem Bilderbuch von Sven Nordquist - ab 4 Jahren
Der alte Pettersson lebt mit seinen Hühnern und dem Kater Findus auf einem Bauernhof. Die Leute behaupten, er sei ein bisschen verrückt, aber man soll nicht alles glauben, was die Leute sagen. Allerdings gibt es auf Petterssons Hof eine Menge lustiger Dinge zu erleben, die einem schon mal etwas merkwürdig vorkommen können. Langweilig ist es jedenfalls nie. Da macht es auch nichts, wenn draußen einmal das Wetter schlecht ist und Pettersson keine rechte Lust zu gar nichts hat. Findus fällt immer etwas ein, wie er seinen besten Freund aufmuntern kann. Ganz und gar nicht witzig findet es Findus jedoch, als Pettersson eines Tages einen Hahn mitbringt, den er aus Gustavssons Suppentopf gerettet hat.
Pettersson findet, dass der Hahn wunderschön krähen kann und gibt ihm deshalb den Namen "Caruso". Als der eingebildete Gockel allen Hühnern den Kopf verdreht und selbst Pettersson plötzlich nur noch Augen für Caruso hat, wird Findus klar, dass er sich schnell etwas einfallen lassen muss, um den lautstarken Störenfried ein für alle mal los zu werden.
Sprachwitz und Situationskomik prägen die Inszenierung, die mit den Mitteln des Schauspiels und des Erzähl- und Figurentheaters arbeitet.
"Pettersson und Findus" thematisiert wichtige Erfahrungen im Alltag von (kleineren) Kindern: Das schreckliche Gefühl, nicht beachtet zu werden, oder so eifersüchtig zu sein, dass einem die Luft wegbleibt und sich so zu zerstreiten, dass die Welt untergeht.
Aber "Pettersson und Findus" zeigt auch, wie man Konflikte versöhnlich und konstruktiv bewältigen kann.
Spiel: Karl-Heinz Ahlers, Hartmut Fiegen
Regie: Mirjam Strunk u. Ensemble
Musik: Thomas Esser
Bühne: Jürgen Zinke
Figurenbau: Karl Miller