Pig Feast ist ein Dokumentarfilm über die massive Abholzung in Papua. Die indonesische Regierung lässt im Süden Papuas riesige Plantagen anlegen, ohne Rücksicht auf die indigene Bevölkerung und deren Umwelt. Angebaut werden sollen Reis, doch auch Zuckerrohr für die Produktion von Bio-Ethanol und Ölpalmen für die Produktion von Bio-Diesel. Große Regenwaldflächen werden zerstört. Es ist die momentan weltweit größte Entwaldungsaktion. Laut Regierung dient diese Maßnahme dazu, die Ernährungssicherheit zu verbessern und alternativen Kraftstoff zu gewinnen.
Der Film zeigt, wie brutal und rasant schnell diese staatlich gelenkten Mega-Projekte umgesetzt werden. Er zeigt Indonesien als Kolonialmacht, die nach Gutdünken Entscheidungen fällt und keine Rücksicht auf die lokale Bevölkerung nimmt. Zehntausende Soldaten sind bereits nach Papua verlegt worden und sichern dort die Zerstörung von Wäldern, den Landraub und kommerzielle Interessen.
Doch die indigenen Papua wehren sich. Eine bewegende, erschütternde Geschichte über Entwaldung, Klimakrise, die Schattenseiten der angeblich grünen Energiewende und massiven lokalen Widerstand dagegen.